Sky Deutschland's Florian Plettenberg berichtete am Dienstag, dass weder Liverpool noch Quansah selbst Leverkusen irgendwelche Hinweise gegeben haben, dass die Klausel in diesem Sommer aktiviert wird.
Der Grund ist einfach: Arne Slots Mannschaft konzentriert sich derzeit darauf, einen neuen Vertrag für den französischen Innenverteidiger Ibrahima Konaté zu sichern, dessen Vertrag an der Anfield diesen Sommer ausläuft. Den 26-Jährigen zu halten, hat Priorität, bevor andere defensive Transfers in Betracht gezogen werden.
Quansah, 23, wechselte im vergangenen Juli für 30 Millionen Pfund von Liverpool zu Leverkusen und sicherte sich schnell einen Stammplatz in der BayArena. Der englische Nationalspieler hat in dieser Saison 23 Bundesliga-Einsätze absolviert, dabei dreimal getroffen, und sein Marktwert ist auf geschätzte 40 Millionen Euro gestiegen - weit unter der Rückkaufgebühr, die Liverpool zahlen müsste, um ihn jetzt zurückzuholen.
Die Klausel ist in zwei Phasen strukturiert: 80 Millionen Euro, wenn sie in diesem Sommer ausgeübt wird, sinkend auf 65 Millionen Euro im Jahr 2027. Liverpools Kalkül ist klar - wenn Konaté verlängert, verschwindet die Dringlichkeit völlig.
Wenn er geht, wird Quansah eine Alternative und nächstes Jahr eine günstigere. Für Leverkusen, die ihn als zentral für ihr Projekt ansehen, passt dieser Zeitrahmen hervorragend.