Batrakov, 20, gab ein Interview mit dem russischen Medium Sport24.ru nach Wochen widersprüchlicher Berichte -- sein Agent Dmitry Cheltsov behauptete zunächst, ein Deal mit PSG sei zu "95 Prozent" zu einem Preis von 25 Millionen Euro vereinbart, nur um Le Parisien Tage später zu berichten, dass PSG beschlossen habe, den Transfer nicht weiter zu verfolgen.
Auf dem Trikotfoto, das große Aufmerksamkeit erregte, war der Lokomotiv Moskau Mittelfeldspieler direkt.
"Es war ein Scherz. Heutzutage reden die Leute zu viel über mich und einen möglichen Transfer. Ich versuche, das zu ignorieren. Besonders wenn die Leute mich kritisieren und schreiben, dass ich es nicht verdienen würde. Wenn etwas zwischen den Vereinen passiert, informieren mich die Agenten. Aber im Moment, da ich mit der Nationalmannschaft bin, habe ich gebeten, dass nichts gesagt wird."
Er bestritt jedoch nicht sein Interesse an den französischen Meistern. Auf die Frage nach dem Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal war er offen.
"PSG. Besonders wegen Safonov. PSG ist interessanter. Ich mag den Stil von Arsenal nicht -- sie haben die ganze Saison sehr defensiven Fußball gespielt. Das Spiel-Szenario war daher logisch nach Havertz' frühem Tor. Aber es war sicherlich nicht langweilig."
Er lobte auch den PSG-Flügelspieler Khvicha Kvaratskhelia in großzügigen Worten.
"Khvichas Weg spricht für sich -- jeder hat seine Chance. Wenn du in Europa ankommst, liegt alles in deinen Händen. Khvicha ist ausgezeichnet, er zeigt außergewöhnliche Qualität."
Ob ein PSG-Deal letztendlich zustande kommt oder nie nahe an einer Vollziehung war, bleibt unklar. Die Situation spiegelt die Komplexität wider, die bei der Navigation durch Transferverhandlungen in der aktuellen Umgebung besteht, in der Agenten, Vereine und Medien oft mit unterschiedlichen Informationen und unterschiedlichen Agenden arbeiten.
