Der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler hatte eine bemerkenswerte Saison für Barcelona, obwohl er die ersten Monate der Saison aufgrund einer schweren Knieverletzung, die er im August 2024 erlitten hatte, verpasst hat. Seit seiner Rückkehr hat er 28 Einsätze absolviert, fünf Tore erzielt und eine Vorlage gegeben und das Vertrauen von Trainer Hansi Flick als Schlüsselspieler im Mittelfeld des Vereins gewonnen.
Spanische Zeitung AS berichtete, dass der Sportdirektor von Atlético, Mateu Alemany -- ehemals bei Barcelona -- ein Treffen mit Bernals Agenten, Raul Verdú, hatte, was sofortige Spekulationen über einen möglichen Sommerwechsel aufwarf. Atlético sucht nach Möglichkeiten, ihr Mittelfeld zu verstärken und wurde mit einem Wechsel im Wert von rund 30 Millionen Euro in Verbindung gebracht.
Bernal hat einen Vertrag mit Barcelona bis 2029 und eine Ausstiegsklausel von 50 Millionen Euro.
Allerdings hat Mundo Deportivo schnell reagiert, um die Geschichte neu zu formulieren. Das Treffen zwischen Alemany und Verdú, so der Bericht, drehte sich nicht speziell um Bernal, sondern um die Etablierung breiterer Kontakte zu Roc Nation, der Agentur, die Verdú vertritt und deren Kundenliste auch Vinícius Jr., Yan Diomande und Gabriel Martinelli umfasst.
Darüber hinaus soll Bernal selbst kein Interesse daran haben, Barcelona zu verlassen. Flick überzeugte ihn im Januar, als Girona ebenfalls versuchte, ihn auszuleihen, und der Spieler hat seitdem öffentlich von seiner Liebe zum Verein gesprochen.
Bernals Weg zur ersten Mannschaft war unkonventionell. Er wurde im Sommer 2024 in den Senioren-Kader befördert und begann die ersten drei La Liga-Spiele von Barcelona, bevor die ACL-Verletzung seine Saison beendete. Er kehrte im vergangenen September zurück und hat seitdem nicht zurückgeschaut, indem er sein erstes Champions-League-Tor beim 7:2-Demontage von Newcastle im März erzielte.
Barcelona betrachtet ihn als langfristigen Grundpfeiler. Der Vorschlag, dass ein bedeutendes Angebot einen Umdenkprozess auslösen könnte, ist nicht ganz verschwunden -- aber im Moment scheint die Verbindung zu Atlético weit weniger konkret zu sein als zunächst berichtet.