Giuntoli, der diese Woche offiziell in seiner neuen Rolle vorgestellt wurde, sprach in seiner Eröffnungs-Pressekonferenz über eine Reihe von laufenden Transfersituationen, einschließlich der Abgänge von Marco Palestra zu Chelsea und Ederson zu Manchester United.
Zu Ahanor, der das Interesse mehrerer englischer Klubs, einschließlich eines angeblichen Angebots von Brighton, auf sich gezogen hat, war Giuntoli eindeutig.
"Wir wollen unsere Juwelen behalten. Es gibt viele Gerüchte, aber wir wollen niemanden verkaufen."
Der Sportdirektor bestätigte auch, dass Carnesecchis Zukunft in Bergamo liegt.
"Wir werden mit ihm neu anfangen. Marco wird bei Atalanta bleiben und wir sind uns sicher, dass diese Gruppe gut abschneiden kann."
Zum Abgang von Palestra, dessen Wechsel zu Chelsea von Inter-Präsident Beppe Marotta kritisiert wurde, verteidigte Giuntoli das Verhalten des Klubs während des gesamten Prozesses.
"Jeder war über alles informiert, er ist zu einem großartigen Klub gewechselt und wird Italien vertreten. Wir waren fair gegenüber allen Parteien."
Auf die vorgeschlagene Abreise von Ederson zu Manchester United schlug Giuntoli einen anderen Ton an und enthüllte, dass der Klub Gespräche über eine Verlängerung des Aufenthalts des Brasilianers aufgenommen hatte, nachdem United aus medizinischen Gründen aus dem Deal ausgestiegen war.
"Im Laufe der Jahre war Atalanta immer ein Team, das keine Ziele erklärte, sondern mit Demut arbeitete und dabei Außergewöhnliches leistete. Ederson? Wir waren überrascht. Er ist glücklich zu bleiben und wir arbeiten an der Verlängerung."
Ahanor hat sich nach einer Durchbruchssaison als einer der gefragtesten jungen Verteidiger in Europa etabliert, wobei Brighton ein Angebot in Höhe von etwa 30 Millionen Pfund für den 18-Jährigen abgegeben hat, während auch Chelsea und Arsenal Interesse nachgesagt wird. Atalanta verpflichtete den Innenverteidiger letzten Sommer für zunächst 20 Millionen Euro von Genoa und er bleibt bis 2028 unter Vertrag.
Giuntolis Kommentare deuten darauf hin, dass Atalanta unter keinem finanziellen Druck steht, weiter zu verkaufen, nachdem sie bereits erhebliche Gebühren aus den Deals von Palestra und Ederson in diesem Sommer eingenommen haben, während der Klub stattdessen darauf fokussiert ist, die Spieler, die sie behalten wollen, zu stärken.
