Es wird verstanden, dass die Gunners sich in einer frühen Phase der Bewertung befinden, wobei das brasilianische Medium Radar da Bola -- ein Medium mit einer zuverlässigen Erfolgsbilanz bei Rio de Janeiro-Clubs -- über ihr Interesse berichtet.
Der Grad der Überprüfung wird als Monitoring und nicht als aktive Verfolgung beschrieben, aber das Auftauchen von Arsenal verleiht einer Situation, die sich seit Jahresbeginn schnell entwickelt hat, zusätzliche Glaubwürdigkeit.
West Ham United gehörte zu den ersten, die Interesse anmeldeten, und bewerteten Araújo intern auf etwa 12 Millionen Euro zu Beginn dieses Jahres. Newcastle United trat anschließend ins Bild, wobei Vertreter seine Leistungen verfolgten. Ein Bundesliga-Club -- verstanden als Bayer Leverkusen -- soll nun Berichten zufolge ein formelles Angebot in Höhe von etwa 20 Millionen Euro vorbereiten.
Flamengo hingegen hat es nicht eilig zu verkaufen. Die interne Position des Clubs ist, dass Araújo im europäischen Markt noch erhebliches Wachstumspotenzial hat. Cheftrainer Leonardo Jardim hat den 23-Jährigen zu einem regelmäßigen Stammspieler gemacht -- er begann in sechs von Jardims ersten zwölf Spielen -- und das technische Personal hält ihn für zu wertvoll, um ihn mitten im Zyklus zu verlieren. Zu Beginn dieser Saison lehnte der Club ein Angebot über 5 Millionen Euro von den brasilianischen Rivalen Grêmio ab.
Die Ausstiegsklausel für ausländische Clubs liegt bei 200 Millionen Euro, eine Zahl, die dazu dient, sich gegen unaufgeforderte Angebote abzusichern. Flamangos angegebene Mindestforderung für jede Verhandlung liegt über 20 Millionen Euro, was bedeutet, dass die aktuellen europäischen Angebote nur den Boden ihrer Erwartungen erreichen, nicht die Decke.
Araújos Vertrag läuft bis Dezember 2028, was Flamengo volle Hebelwirkung verleiht. Er hat in dieser Saison 12 Pflichtspiele bestritten und trat auch in der Copa Libertadores auf, während Flamengo auf dem zweiten Platz im Campeonato Brasileiro liegt.