Der 23-jährige spanische Stürmer erzielte in der 91. Minute das entscheidende Tor, indem er am hinteren Pfosten ankam und aus kurzer Distanz nach Paul Pogbas Ablage ins Netz traf - ein Moment, der sowohl den Opportunismus als auch die Hartnäckigkeit verkörperte, die seine Zeit im Fürstentum geprägt haben.
Sein Leihvertrag von Barcelona läuft diesen Sommer aus, und Monaco hat eine Kaufoption. Berichte aus Frankreich deuten darauf hin, dass der Verein beabsichtigt, diese zu ziehen.
Fatis Saison war nicht ohne Schwierigkeiten. Wiederholte Muskelverletzungen im Herbst störten seine Anpassung unter Adi Hütter, und die Ernennung von Sébastien Pocognoli als neuen Cheftrainer reduzierte zunächst sein Engagement weiter. Aber er hat jede Gelegenheit genutzt, und die Zahlen, die er angesammelt hat, sind nicht leicht zu ignorieren.
Seine 10 Tore in der Ligue 1 erzielte er in nur 930 Minuten Fußball - 35 Minuten weniger als Ousmane Dembélé benötigt hat, um die gleiche Anzahl für Paris Saint-Germain zu erreichen. Der Vergleich ist bedeutend, nicht nur weil Dembélé den Ballon d'Or hält, sondern auch weil Monaco ein weniger dominantes Team als PSG ist, was Fatis Rückkehr im Kontext umso bemerkenswerter macht.
Das Tor gegen Metz war sein 11. in allen Wettbewerben und entspricht der Gesamtzahl, die er in seiner besten Saison als Teenager bei Barcelona erzielt hat. Dieses Präzedenzfall kam in der Saison 2022/23, als er 10 Tore erzielte und schien, die Karriere wieder aufzubauen, die durch eine katastrophale Knieverletzung im November 2020 fast zum Stillstand gekommen war.
Eine weitere Reihe von Muskelproblemen hinderte ihn daran, diesen Schwung in Katalonien aufrechtzuerhalten, und schließlich genehmigte Barcelona seinen Abgang auf Leihbasis.
Die Entwicklung in Monaco deutet darauf hin, dass das Schlimmste hinter ihm liegt. Er hat öffentlich darüber gesprochen, dass er irgendwann zu Barcelona zurückkehren möchte - ein Gefühl, das sein Vater geteilt hat - und der Verein hat die Tür nicht geschlossen.
Ob die Zahlen dieses Sommers ausreichen, um die Einschätzung des Vereins über seine Rolle unter Hansi Flick zu ändern, bleibt ungewiss. Was klar ist, ist, dass der Torinstinkt ihn nie verlassen hat.