Die Scouts von Aston Villa, die beim Turnier stationiert waren, nutzten die Gelegenheit, Quinones aus nächster Nähe zu beobachten, während er vier Tore für Mexiko erzielte, eine Zahl, die den Rekord für einen mexikanischen Spieler bei einer einzigen Weltmeisterschaft egalisierte, bevor sein Lauf am Montag in der Niederlage gegen England endete. Tavolieri berichtet, dass das, was sie sahen, ausreichte, um den Verein zu überzeugen, den Dialog mit dem 29-Jährigen aufzunehmen.
"Laut unseren Informationen hat das Management von Aston Villa, durch ihre Scouts, die beim Turnier anwesend waren, die Gelegenheit genutzt, den Stürmer genau zu beobachten. Überzeugt von seinem Leistungsniveau hat der englische Verein Anfragen bei dem Umfeld des Spielers gestellt, um die Machbarkeit eines potenziellen Transfers zu prüfen," schrieb Tavolieri.
"Die Kontakte zwischen den verschiedenen Parteien haben sich kürzlich intensiviert, was das wachsende Interesse von Aston Villa an Quinones zeigt.
"In diesem Stadium wurde jedoch noch kein offizielles Angebot gemacht, aber die Situation könnte sich in den kommenden Wochen ändern."
Quinones' Weg zur Weltbühne war ungewöhnlich. Geboren und aufgewachsen in Kolumbien, vertrat er das Land auf Jugendebene, lehnte jedoch einen Anruf für die A-Nationalmannschaft ab, nachdem er sich mit 17 Jahren in Mexiko niedergelassen hatte, und kam auf 27 Einsätze und sechs Tore für seine adoptierte Nation. Auch seine Vereinsform war außergewöhnlich: 33 Tore in 31 Ligaspielen in der letzten Saison für den saudischen Pro-League-Verein Al-Qadsiah, eine Bilanz, die einen europäischen Wechsel überfällig erscheinen lässt.
Villa ist nicht ohne Konkurrenz. Marca berichtet, dass auch Chelsea Interesse gezeigt hat und einen eigenen Deal anstrebt, was in den kommenden Wochen zu einem potenziellen Transferkampf führen könnte.
Villa glaubt, dass ihre Fähigkeit, Champions-League-Fußball anzubieten, ihnen einen bedeutenden Vorteil gegenüber den Rivalen verschafft, während sie versuchen, das Scouting-Interesse in etwas Konkreteres umzuwandeln, wobei die unsichere Situation von Morgan Rogers eine weitere Dringlichkeit in ihre Planung für die Zukunft bringt, auch wenn der Verein insistiert, dass der englische Nationalspieler nicht zum Verkauf steht.
