Il Messaggero berichtete, dass Soulé zu den Roma-Spielern gehört, deren Verkauf einen bedeutenden Kapitalgewinn generieren kann, um die Anforderungen des Financial Fair Play zu erfüllen. Neben Evan Ndicka, Manu Kone und Torwart Mile Svilar wird sein Abgang als Teil einer umfassenderen Umstrukturierungsmaßnahme in Betracht gezogen.
Die Kontakte von Villa wurden auf Spieler-Ebene und nicht direkt mit AS Roma-Sportdirektor Ricky Massara hergestellt, aber Cheftrainer Unai Emery soll persönlich an der Verpflichtung interessiert sein. Roma kaufte Soulé im Sommer 2024 für 30 Millionen Euro von Juventus. Er hat einen Buchwert von 15 Millionen Euro in den Konten von Roma, was bedeutet, dass jeder Verkauf über diesem Betrag als Kapitalgewinn gilt -- und mit Villas voraussichtlichem Angebot von rund 30 Millionen Euro wird die Hürde bequem überschritten.
Die Beziehung zwischen Aston Villa und Roma hat sich im vergangenen Jahr erheblich entwickelt. Donyell Malen kam leihweise von Villa zu Roma, und Leon Bailey schloss eine ähnliche Vereinbarung ab. Diese Vertrautheit zwischen den Clubs könnte die Verhandlungen erleichtern, falls beide Seiten entscheiden, die Gespräche zu formalisieren.
Soulé hat in dieser Saison in 29 Serie A-Einsätzen sechs Tore und fünf Vorlagen erzielt, obwohl seine Form nach seiner Rückkehr von einer Leistenverletzung im neuen Jahr nachließ. Cheftrainer Gian Piero Gasperini würde einem Verkauf nicht im Wege stehen, wenn ein akzeptables Angebot eingeht und ein Ersatz identifiziert wird.
Bournemouth, Borussia Dortmund und Stuttgart haben ebenfalls Interesse angemeldet, obwohl Villa das attraktivste Ziel unter den derzeit beteiligten Clubs darstellt.
Der Zeitpunkt eines Deals wird durch die Ereignisse auf dem Platz bestimmt. Villa befindet sich im Rennen um Champions-League-Fußball über die Premier League und steht im Halbfinale der Europa League -- einem Wettbewerb, den sie noch gewinnen könnten. Soulé ist eher geneigt, sich einem Club anzuschließen, der ihm in der nächsten Saison europäischen Fußball bieten kann.
Der finanzielle Kalender von Roma hat jedoch nicht den Luxus, abzuwarten, wie die Saison von Villa endet.