Der Tottenham Hotspur Mittelfeldspieler, der fast ein Jahrzehnt in La Masia verbracht hat, bevor er mit 16 Jahren zu Paris Saint-Germain wechselte, hat in den Jahren seit seinem Abgang, der die Schlagzeilen des spanischen Fußballs dominierte, selten öffentlich über den Wechsel gesprochen. Vor seinem zweiten Jahr in England gab er nun den ausführlichsten Bericht darüber ab, wie der Wechsel zustande kam.
"Es war ihnen klar, dass sie nicht an mich glaubten. Zu der Zeit entschied ich mich, nicht zu sprechen, weil ich mich nur auf das Spielfeld konzentrierte, aber sie sagten mir: 'Wir haben andere Spieler, an die wir glauben, und wir möchten dir einen Vertrag anbieten, aber du bist nicht einer der Spieler, die wirklich im Projekt sind.'
"Ich war mein ganzes Leben dort. Ich habe verschiedene Situationen durchgemacht, ich habe dort alles erlebt, meine gesamte Kindheit war dort, also liebe ich den Verein. Alles, was herauskam, hat mir und meiner Familie wehgetan. Sie bevorzugten einfach andere Jungs zu der Zeit.
"Und das ist in Ordnung. Ich hatte PSG mit einem wirklich großen Projekt mit 16 Jahren und trainierte mit den besten Spielern der Welt, also war die Entscheidung einfach."
Simons kam bei PSG nur zu einer Handvoll Einsätze in der ersten Mannschaft, bevor ihn die Zeit bei PSV Eindhoven und RB Leipzig als einen der gefragtesten jungen Mittelfeldspieler in Europa wieder etablierte, was in seinem Wechsel zu Tottenham im letzten Sommer gipfelte. Er wird weiterhin mit einer möglichen Rückkehr nach Barcelona in Verbindung gebracht, seit seinem Abgang, obwohl er einen Vertrag mit Spurs bis 2030 unterschrieben hat.
Die Kommentare kommen in einer schwierigen Phase für den 23-Jährigen, der gegen Ende der letzten Saison sein vorderes Kreuzband gerissen hat, eine Verletzung, die ihm auch einen Platz im niederländischen Kader für die Weltmeisterschaft in diesem Sommer kostete. Seine Rehabilitation bedeutet, dass er voraussichtlich für einige Zeit nicht für Tottenham spielen wird, während die neue Premier-League-Saison näher rückt.
Barcelona hat sich öffentlich nicht zu Simons' Bemerkungen geäußert. Die Jugendausbildung des Vereins hat in den letzten Jahren mehrere Stammspieler hervorgebracht, obwohl sein Abgang oft als eines der auffälligsten Beispiele für einen Spieler zitiert wird, der La Masia verlassen hat, um sich anderswo in den fünf besten Ligen Europas als Leistungsträger zu etablieren.
