Beide Vereine sollen Interesse an dem 19-jÀhrigen Innenverteidiger zeigen, wÀhrend auch mehrere andere nicht genannte Clubs seine Situation in den letzten Wochen des Transferfensters beobachten sollen.
Coulibaly hat kĂŒrzlich den Berater gewechselt, was weithin als Versuch gewertet wird, in diesem Sommer einen Transfer durchzusetzen. GebĂŒhren von bis zu 45 Millionen Euro wurden fĂŒr den linkfĂŒĂigen Verteidiger zu Beginn des Fensters diskutiert, obwohl Werder Bremen nun bereit sein soll, nĂ€her an 30 Millionen Euro zu akzeptieren.
Der Bundesliga-Club wĂŒrde einen groĂen Teil eines Verkaufs direkt in neue Verpflichtungen reinvestieren, was Bremen einen Anreiz geben wĂŒrde, schnell einen Deal abzuschlieĂen. Das gesagt, hat konkretes Interesse von entweder Lissabon oder Nottingham bisher noch nicht in etwas Festes ĂŒbersetzt.
Ein Update von Sky berichtete, dass Racing Strasbourg ebenfalls an einer möglichen Vereinbarung mit Coulibaly arbeitet. Werder soll bereits zwei Angebote des französischen Clubs abgelehnt haben, wobei ein drittes in KĂŒrze erwartet wird.
Coulibaly durchlief die Akademie von Hamburger SV, bevor er in die Jugendabteilung von Bremen wechselte, wo er im Juli letzten Jahres seinen ersten Profivertrag mit Werder unterschrieb und nur wenige Wochen spĂ€ter sein Bundesliga-DebĂŒt gab.
Sein schneller Aufstieg in der letzten Saison, in der er 27 EinsĂ€tze hatte, wĂ€hrend Bremen den 15. Platz belegte, hat ihn zu einem der gefragtesten jungen Verteidiger im deutschen FuĂball gemacht, wobei Chelsea, Paris Saint-Germain und Newcastle United zu den anderen Clubs gehören, die zuvor Interesse gezeigt haben.
Der geforderte Preis von Bremen ist im Laufe des Sommers stetig gesunken, nachdem er zunÀchst nÀher bei 40 Millionen Euro lag, bevor er sich auf dem aktuellen Niveau eingependelt hat.
Sportdirektor Clemens Fritz hat Coulibalys Entwicklung öffentlich mehrfach gelobt, und der vielseitige Verteidiger -- der auch im defensiven Mittelfeld oder als Linksverteidiger spielen kann -- bleibt Teil der PlĂ€ne von Cheftrainer Daniel Thioune fĂŒr die neue Saison, solange er beim Club bleibt.
