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Spalletti fordert Stürmer und Torwart vor dem 10. Juli, da der Wiederaufbau von Juventus an Fahrt gewinnt

·Von Junior Yekini
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Spalletti fordert Stürmer und Torwart vor dem 10. Juli, da der Wiederaufbau von Juventus an Fahrt gewinnt

Juventus/X.com

Luciano Spalletti hat der Führung von Juventus eine klare interne Frist gesetzt -- ein Stürmer und ein Torwart müssen bereitstehen, bevor der Kader am 10. Juli zur Vorbereitung auf die Saison eintrifft -- während der Verein aus Turin seinen Sommerumbau vorantreibt.

Der Juventus-Cheftrainer hat seine Anforderungen während der Gespräche mit der sportlichen Hierarchie des Vereins deutlich gemacht. Für die Angriffsposition liegt der Fokus hauptsächlich auf Alexander Sørloth.

Tuttomercatoweb berichtet, dass Juventus-Vertreter nach Oslo gereist sind, um mit den Vertretern des Norwegers zu sprechen, und dass Sørloth selbst dem Wechsel nach Turin voll zugestimmt hat. Seine Gehaltsforderungen werden als völlig machbar beschrieben. Gespräche mit Atletico Madrid über eine separate Angelegenheit -- die potenzielle Rückkehr von Nico González auf permanenter Basis für etwa 27-28 Millionen Euro, nachdem der spanische Klub sich entschieden hat, die Kaufverpflichtung aus seinem Leihgeschäft nicht auszulösen -- sollen parallel laufen.

Für die Torhüterposition ist die Situation komplizierter. Juventus hatte gehofft, Alisson Becker von Liverpool zu verpflichten, aber der englische Klub hat klar gemacht, dass er unter keinen Umständen zum Verkauf steht.

Die Suche nach Alternativen hat zurück zu zwei Namen geführt, die seit Wochen im italienischen Fußball im Umlauf sind -- Emiliano Martínez von Aston Villa und Guglielmo Vicario von Tottenham Hotspur. Tuttomercatoweb berichtet, dass Vicario nun die internen Diskussionen bei Juventus anführt, wobei der Klub direkten Kontakt mit Tottenham über den ehemaligen Empoli-Torhüter aufgenommen hat. Martínez bleibt eine Überlegung, sieht sich jedoch nach der Weltmeisterschaft einer möglichen Handoperation gegenüber, die ein Timingproblem verursachen könnte.

In der Abwehr hat Spalletti bereits mit Kim Min-jae zusammengearbeitet und möchte den südkoreanischen Innenverteidiger bei Juventus. Es wird verstanden, dass eine mündliche Vereinbarung mit dem Spieler erzielt wurde. Das Hindernis ist der Preis von 40 Millionen Euro, den Bayern München verlangt -- eine Summe, die Juventus-Sportdirektor Damien Comolli als übertrieben betrachtet, angesichts von Kims schwieriger Saison in München, wo er seine Form verlor und stärker rotiert wurde als erwartet.

Comollis Position ist, dass Verhandlungen auf diesem Niveau keinen Sinn machen, und er wird nach Alternativen suchen, es sei denn, Bayern senken ihre Forderungen. Der mögliche Verkauf von Gleison Bremer -- der ab dem 1. Juli über eine Ausstiegsklausel von 54 Millionen Euro gehen kann -- könnte die Mittel generieren, die nötig sind, um Kim erschwinglich zu machen.