A Spor bestätigte die Treffen, wobei Fenerbahçe-Vorstandsmitglied Ertan Torunoğulları persönlich die Verhandlungen mit Salahs Vertreter Ramy Abbas Issa führte.
The Sun berichtete, dass Salahs erste Präferenz darin besteht, in Europa zu bleiben, obwohl Saudi-Arabien höhere Gehälter anbieten würde. Sein Lager sagte Fenerbahçe direkt: "Wir ziehen die Option Saudi-Arabien im Moment nicht in Betracht -- es könnte Europa sein."
Salah, 33, verlässt Anfield als Free Agent nach neun Saisons. Er kam unter dem ehemaligen Cheftrainer Jürgen Klopp im Juni 2017 und gewann die Champions League, zwei Premier-League-Titel, zwei League Cups und den FA Cup. In dieser Saison hat er 12 Tore erzielt und neun Vorlagen gegeben.
Fenerbahçe steht vor einer internen Komplikation. Klubwahlen und ein Wechsel im Vorstand haben die scheidende Verwaltung dazu veranlasst, große finanzielle Verpflichtungen auszusetzen, was den Deal in eine Warteschleife versetzt, bis ein neuer Präsident im Amt ist. Salah sucht Berichten zufolge etwa 20 Millionen Euro pro Jahr -- nahe seinem aktuellen Gehalt bei Liverpool.
Ägyptens Teamdirektor Ibrahim Hassan bestätigte das Ausmaß des Interesses von anderen Seiten.
"Ich habe von Angeboten von Paris Saint-Germain, Bayern München und Clubs aus Italien gehört. Ein Wechsel zur MLS? Er wäre viel zu weit aus dem Rampenlicht."
Juventus -- geleitet von dem ehemaligen Roma-Cheftrainer Luciano Spalletti, der in Italien mit Salah arbeitete -- soll einer der Serie-A-Clubs sein, die die Situation beobachten. PSG wird ebenfalls Interesse nachgesagt, obwohl die finanziellen Anforderungen eine Herausforderung für die meisten Clubs darstellen.
Galatasaray ist eine konkurrierende türkische Option. Saudi-Arabien bleibt eine konkrete Möglichkeit, wenn europäische Alternativen seine Gehaltsforderungen nicht erfüllen können. Ob Salahs Präferenz für europäischen Fußball in einen Wechsel mündet, den er sich leisten kann, wird die zentrale Frage einer der bedeutendsten Free-Agent-Situationen des Sommers sein.
