Diario AS berichtet, dass die Entscheidung von Real Madrid dem Vertreter des Spielers, Juanma López, mitgeteilt wurde, wobei der Verein mit Muñoz' Fortschritten zufrieden ist, jedoch nicht bereit ist, ihn zu diesem Zeitpunkt in den Kader der ersten Mannschaft zu integrieren. Die Rückkaufoption, die Madrid diesen Sommer für etwa 8 Millionen Euro aktivieren kann -- die in den folgenden zwei Saisons an Wert zunimmt -- bleibt vorerst unberührt.
Muñoz wechselte im letzten Juli für nur 5 Millionen Euro von Madrid zu Osasuna, nachdem er sein Debüt in der ersten Mannschaft von Real Madrid in der Saison 2024-25 gegeben hatte. Seitdem ist er zu einem der herausragenden Durchbruchspieler in La Liga geworden, erzielte 8 Tore und gab 4 Vorlagen in 36 Einsätzen von der rechten Flanke und erhielt im März seine erste Nominierung für die spanische Nationalmannschaft -- und erzielte bei seinem Debüt in einem 3:0-Testspielsieg gegen Serbien ein Tor. Sein Transfermarkt Wert ist in einem Zeitraum von fünf Monaten von 10 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro gestiegen.
Die vertragliche Struktur seines Verkaufs ist ungewöhnlich vorteilhaft für Madrid. Neben der Rückkaufklausel von 8 Millionen Euro -- die in einem der nächsten drei Sommer ausgeübt werden kann -- behielt der Verein ein Vorkaufsrecht, falls ein anderer Verein die Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro für den Spieler auslöst, sowie 50 % der zukünftigen Ablösesumme.
Madrid ist somit in der Lage, von Muñoz' fortlaufender Entwicklung zu profitieren, unabhängig davon, welchen Weg seine Karriere einschlägt.
Der Sportdirektor von Osasuna, Braulio Vázquez, hat sich klar zur Position des Vereins bezüglich externen Interesses geäußert.
"Wir werden nicht einmal zuhören. Wir halten uns an die Klausel."
Sunderland hatte im Januar ein mündliches Angebot von rund 25 Millionen Euro abgelehnt, wobei Osasuna alle interessierten Parteien direkt auf die Ausstiegssumme von 40 Millionen Euro verwies. Auch Tottenham Hotspur wird berichtet, dass sie die Möglichkeit erkundet haben, diese Klausel auszulösen.
Vereine aus der Serie A und der Premier League haben mit Osasuna über die Bedingungen seines Vertrags Kontakt aufgenommen, und der Verein schließt nicht aus, ein formelles Angebot in der Nähe von 40 Millionen Euro zu erhalten, bevor das Transferfenster schließt.
Wenn ein Dritter die Ausstiegsklausel auslöst, entsteht eine komplexe regulatorische Situation. Madrids Vorkaufsrecht würde ihnen die Möglichkeit geben, jedes Angebot zu matchen und Muñoz zurückzuholen -- aber die FIFA-Vorschriften verbieten zwei Transfers desselben Spielers innerhalb eines Zeitraums von 12 Wochen, was bedeutet, dass, wenn Madrid dieses Recht ausübt, er nicht sofort weiterverkauft werden kann. Jeder zurückkehrende Spieler würde mindestens bis Januar im Kader der ersten Mannschaft bleiben.
Derzeit wird dieses Szenario als unwahrscheinlich beschrieben. Madrid betrachtet Muñoz als einen bedeutenden Vermögenswert -- einen, den sie in einem zukünftigen Transferfenster zurückholen könnten -- aber die unmittelbare Priorität liegt darin, die Beziehung zu Osasuna zu den aktuellen Bedingungen fortzusetzen, wobei noch zwei weitere Jahre des Rückkaufzeitraums zur Verfügung stehen.
