Mehrere Medien hatten bereits über eine grundsätzliche Einigung für den Transfer berichtet, doch der Deal ist in den letzten Tagen ernsthaft ins Stocken geraten, da Leipzig angeblich nicht einmal auf Madrids neuesten schriftlichen Ansatz reagiert hat.
Dennoch bleibt es durchaus möglich, dass Diomandé, der in der letzten Saison zum Rookie des Jahres der Bundesliga ernannt wurde, nachdem er 12 Ligatore erzielt hatte, letztendlich den Wechsel in die spanische Hauptstadt vollzieht; einige Berichte bewerten den Deal auf bis zu 135 Millionen Euro, sobald Boni einbezogen werden.
RB Leipzig macht derweil seine Hausaufgaben im Hintergrund und sucht nach Kandidaten, um den 19-jährigen Rechtsaußen zu ersetzen, da sein Abgang eine erhebliche kreative Lücke in Ole Werners Angriff hinterlassen würde.
Laut Foot Mercato, hat das Rekrutierungsteam von Leipzig Chemsdine Talbi als eine Option identifiziert, wobei der vielseitige Stürmer innerhalb der Vereinsführung für seine Schnelligkeit, Ballführung und Flexibilität in der Offensive hoch angesehen ist.
Der marokkanische Nationalspieler, der seine Loyalität von Belgien gewechselt hat, erregte bei der diesjährigen Weltmeisterschaft Aufmerksamkeit, indem er in fünf der sechs Spiele seines Landes spielte und im Verlauf des Turniers mehr Minuten sammelte, darunter 85 Minuten in der Viertelfinalniederlage gegen Frankreich.
Es gab bisher keinen Kontakt zwischen dem Bundesliga-Club und Sunderland, wo der 21-jährige Rechtsfuß in der letzten Saison vier Tore in 30 Einsätzen erzielte und bis 2030 unter Vertrag steht, nachdem er im Sommer 2025 von Club Brugge gewechselt ist.
Als weitere Kandidaten für die Rolle zieht Leipzig auch Francisco Conceição (23, Juventus), Paul Nebel (23, Mainz), Malick Fofana (21, Lyon), Tyler Dibling (20, Everton), Ethan Nwaneri (19, Arsenal) und Said El Mala (19, Köln) in Betracht, obwohl keine dieser Alternativen zu diesem Zeitpunkt über interne Diskussionen hinausgekommen ist.
RB Leipzigs Ansatz unterstreicht einen Club, der entschlossen ist, nicht unvorbereitet zu sein, unabhängig davon, wie sich die Diomandé-Saga letztendlich auflöst.
