Football Presse

RB Leipzig hat Elliott als Backup-Option im Auge, falls der Gruda-Deal scheitert

·Von Paul Lindisfarne
Teilen

RB Leipzig erwägt einen Wechsel für Harvey Elliott als Option für das Sommer-Transferfenster, wobei Bild berichtet, dass der deutsche Klub den Liverpool-Mittelfeldspieler ins Visier nehmen würde, falls die Verpflichtung von Prioritätsziel Brajan Gruda nicht realisiert werden kann.

Leipzigs bevorzugte Lösung ist die Verlängerung ihrer Leihvereinbarung mit Gruda, dem 21-jährigen deutschen U21-Nationalspieler, der derzeit von Brighton ausgeliehen ist.

Die Verhandlungen über ein zweites Leihgeschäft, möglicherweise mit einer Kaufoption oder -verpflichtung, sind im Gange. Wenn dieser Deal scheitert, wird Elliott zu einer ernsthaften Alternative.

Der 23-Jährige kehrt im Sommer nach Liverpool zurück, nachdem er eine Leihe bei Aston Villa hatte, die Unai Emery öffentlich als peinlich für alle Beteiligten bezeichnete. Elliott kam nur zu neun Einsätzen im Villa Park, sammelte etwa 284 Minuten und löste weit verbreitete Besorgnis aus, da eine Schwelle von zehn Einsätzen eine verpflichtende Kaufklausel von 40 Millionen Euro aktiviert hätte.

Emery war offen über die Situation.

"Die Situation mit Harvey Elliott ist für alle Beteiligten peinlich. Es tut mir leid für den Jungen. Meine Entschuldigung an Harvey ist jeden Tag in meinen Gedanken."

Elliott kehrt mit einem Jahr Restlaufzeit seines Vertrags nach Anfield zurück, und ein Verkauf im Sommer wird als wahrscheinlich angesehen, zu einer Gebühr im Bereich von 15 bis 20 Millionen Euro.

Seine Verbindung zu Leipzigs Leiter des globalen Fußballs, Jürgen Klopp, fügt eine interessante Dimension hinzu. Elliott absolvierte 119 Einsätze unter dem Deutschen während seiner Zeit in Liverpool, und das Paar soll eine enge Beziehung aufrechterhalten haben. Ob Klopps Nähe zur Struktur von Leipzig den Verfolgungszug der Vereins beeinflussen könnte, bleibt abzuwarten.