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Rangnick lehnt Milan ab und unterschreibt neuen Vertrag mit Österreich bis 2028

·Von Junior Yekini
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Rangnick lehnt Milan ab und unterschreibt neuen Vertrag mit Österreich bis 2028

oefb1904/X.com

Ralf Rangnick wird nicht zu AC Milan wechseln und wird nicht im italienischen Fußball arbeiten, wie es seit einiger Zeit erwartet wurde.

Der österreichische Fußballverband bestätigte die Entscheidung und gab auf seiner Website bekannt, dass der Cheftrainer seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat.

Die vollständige Erklärung des Verbands lautete.

"Die Entscheidung ist gefallen: Cheftrainer Ralf Rangnick wird seine erfolgreiche Arbeit mit der österreichischen Nationalmannschaft fortsetzen und bleibt mindestens bis zur UEFA Euro 2028 beim Österreichischen Fußballverband."

Die Verlängerung folgte mehreren Monaten der Gespräche zwischen Rangnick und Verbandsvertretern. Sowohl Rangnick als auch Verbandspräsident Josef Pröll hatten in dieser Zeit wiederholt betont, dass die Gespräche von gegenseitigem Respekt, klarem Verständnis und dem gemeinsamen Wunsch geprägt waren, die Entwicklung der Mannschaft nachhaltig fortzusetzen. Der Aufsichtsrat des ÖFB stimmte einstimmig für die Verlängerung.

Die Vereinbarung schließt die Tür zu wochenlangen Spekulationen, die Rangnick mit einer leitenden Beraterrolle bei AC Milan in Verbindung brachten, wo dem deutschen Trainer Berichten zufolge eine Position als technischer Direktor von der Eigentümergruppe des Vereins angeboten worden war. Die Gespräche waren ins Stocken geraten, nachdem Rangnick Bedingungen für die Übernahme der Rolle festgelegt hatte, einschließlich der Aufsicht über den Jugendbereich, ein Vorschlag, der innerhalb der Hierarchie von Milan auf Widerstand stieß.

Mit seiner nun geklärten Zukunft kann Rangnick seine volle Aufmerksamkeit auf die WM-Kampagne Österreichs richten. David Alaba und Marko Arnautović führen einen Kader, der sein Turnier am 17. Juni in Santa Clara gegen Jordanien eröffnet, in einer Gruppe, die auch Argentinien und Algerien umfasst.

Rangnick, der die österreichische Nationalmannschaft seit 2022 leitet und 45 Spiele mit einem Durchschnitt von fast zwei Punkten pro Spiel überwacht hat, sagte, die Verlängerung spiegle wider, wo er sich am wohlsten fühle.

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass diese Verlängerung eine Grundsatzentscheidung ist, bei der viele Faktoren eine Rolle gespielt haben."

Unter seiner Leitung hat sich Österreich in den letzten Jahren sowohl auf als auch neben dem Platz erheblich entwickelt und sich auf internationaler Ebene etabliert. Mit dem nun bis zur nächsten Europameisterschaft gesicherten Vertrag sendet der Verband eine Botschaft der Kontinuität, während Österreich darauf abzielt, diesen Fortschritt bei der WM und darüber hinaus auszubauen.