Cuesta wird die Schlüssel zu seinem Mittelfeld dem 30-Jährigen übergeben, der einen Vertrag bis Juni 2027 unterschrieben hat, nachdem er als Free Agent in die Stadt gekommen ist, nachdem seine Zeit in Saudi-Arabien gescheitert war.
Sierro hat seinen Vertrag mit Al-Shabab am 21. August ein Jahr früher gekündigt und benötigte kaum zwei Wochen, um ein neues Zuhause in einer deutlich härteren Liga zu finden.
Parma wandte sich dem Markt für Free Agents zu, nachdem sie im Mittelfeld durch Verletzungen von Tommaso Nicolussi Caviglia und Adrián Bernabé unterbesetzt waren, wobei der Vereinsbesitzer Kyle Krause persönlich dem Wechsel zustimmte -- und den Anlass, wie mittlerweile üblich, mit einem Schweizer Flaggen-Emoji in den sozialen Medien markierte.
Sierro kommt mit echtem Renommee: 15 Länderspiele für die Schweiz, gewonnen im relativ späten Alter von 28, nachdem er sich durch die unteren Ligen des Spiels hochgearbeitet hat, anstatt als Naturtalent schnell gefördert zu werden.
Nationaltrainer Murat Yakin ließ ihn trotz seiner bisherigen Beteiligung aus seinem Kader für die Freundschaftsspiele im März heraus, und erklärte einfach, dass "wir viele Alternativen im Mittelfeld haben -- der Wettbewerb in diesem Bereich ist ebenfalls sehr stark."
Geboren in Sion am 8. Oktober 1995, begann Sierro seine Karriere bei seinem Heimatverein, bevor ein Wechsel nach Freiburg in Deutschland mit 22 Jahren nicht zu regelmäßigem Fußball führte. Er baute seine Karriere in der Schweiz mit St. Gallen und Young Boys wieder auf, gewann zwei Meistertitel und einen Schweizer Pokal bei letzterem, bevor mit 27 Jahren ein neuer Versuch in einer der fünf besten europäischen Ligen mit einem Wechsel zu Toulouse kam.
Dort übernahm er innerhalb von sechs Monaten die Kapitänsbinde und half dem Verein, im ersten Jahr den Coupe de France zu gewinnen, bevor er rund 90 Einsätze machte und zweistellig traf, bevor er letztes Jahr zu Al-Shabab in Saudi-Arabien wechselte -- ein Wechsel, der ihm möglicherweise einen Platz im Kader der Schweiz für die diesjährige Weltmeisterschaft gekostet hat, und den er schnell rückgängig machen wollte.
Sierro ist im Ballbesitz sicher, hat ein gutes Fußballverständnis und ein Auge für Pässe. Er ist auch seit langem der bevorzugte Elfmeter-Schütze der Schweiz und kann beide Füße effektiv nutzen, obwohl er von Natur aus rechtshändig ist.
Abgesehen von seiner soliden Ballannahme und Spielauffassung hat er auch die Angewohnheit, Tore beizusteuern, da er in 413 Karriereeinsätzen 54 Mal getroffen hat -- eine ungewöhnlich hohe Ausbeute für einen Spieler, der den Großteil seiner Karriere in tiefer stehenden Mittelfeldrollen verbracht hat.
