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Mudryk legt Berufung gegen die vierjährige Doping-Sperre beim Internationalen Sportgerichtshof ein, mit dem Ziel, nächste Saison zurückzukehren

·Von Paul Lindisfarne
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Mykhailo Mudryk hat beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung gegen die vierjährige Doping-Sperre eingelegt, die ihm von der Fußballvereinigung auferlegt wurde. Quellen aus dem Umfeld des Chelsea-Flügelspielers sind optimistisch, dass er nächste Saison wieder im Wettbewerb Fußball spielen könnte.

Der 25-jährige ukrainische Nationalspieler hat seit November 2024 nicht mehr gespielt, nachdem ein negatives Ergebnis in einem routinemäßigen Urintest zu einer vorläufigen Sperre im Dezember desselben Jahres führte.

Er wurde im Juni 2025 offiziell angeklagt und anschließend von der FA mit der maximalen vierjährigen Sperre belegt.

Die FA hat den beteiligten Stoff nie öffentlich bekannt gegeben, obwohl die BBC versteht dass Mudryk während seines internationalen Einsatzes mit der Ukraine im Oktober 2024 mit dem kardiovaskulären Medikament Meldonium in Kontakt kam -- welches die Atemkapazität und Ausdauer erhöhen kann.

Das Sportgericht hat die Berufung in einer Erklärung an BBC Sport: "bestätigt: "Das CAS bestätigt, dass es am 25. Februar 2026 eine Berufung von Mykhailo Mudryk gegen die FA erhalten hat. Die Parteien tauschen derzeit schriftliche Eingaben aus, und eine Anhörung muss noch angesetzt werden."

Sperren in solchen Fällen werden typischerweise rückdatiert auf den Beginn der vorläufigen Sperre, was sein aktuelles Rückkehrdatum auf etwa Dezember 2028 setzen würde. Eine erfolgreiche Berufung könnte diesen Zeitrahmen erheblich verkürzen.

Mudryk, der im Januar 2023 für zunächst 70 Millionen Euro zu Chelsea wechselte, wird von Morgan Sports Law vertreten -- der Kanzlei, die auch Paul Pogba während seines Dopingfalls bei Juventus, Tyson Fury und Radfahrer Chris Froome vertreten hat. Er hält derzeit seine Fitness aufrecht, indem er mit einem privaten Trainer beim Non-League-Verein Uxbridge FC trainiert.

In seiner einzigen öffentlichen Erklärung, die er zu Beginn der vorläufigen Sperre abgab, sagte Mudryk, er sei "völlig schockiert" und habe "niemals wissentlich verbotene Substanzen verwendet oder gegen Regeln verstoßen."