Die neue Führung von AC Milan hat erste Kontakte mit dem Umfeld des portugiesischen Stürmers aufgenommen, um die Grundlagen für einen möglichen Transfer zu legen. Die Gespräche, geleitet von Hendrik Almstadt und Bobby Gardiner auf Seiten des Vereins mit dem Vertreter des Spielers, hatten in erster Linie das Ziel, einen konstruktiven Dialog im Vorfeld einer möglichen Trennung zu etablieren.
Leão hat seit einiger Zeit das Gefühl, dass seine Zeit bei AC Milan vorbei ist, und hat dieses Gefühl in der Vergangenheit öffentlich nicht verborgen. Diese Kommentare wurden von den Eigentümern nicht gut aufgenommen, ebenso wie der portugiesische Stürmer Berichten zufolge bestimmte Bemerkungen von Gerry Cardinale während des Gipfels Ende Mai nicht schätzte.
Im Moment sind jedoch keine konkreten Angebote eingegangen. Leãos Priorität bleibt ein Wechsel in die Premier League oder LaLiga, während das Interesse aus der Türkei, mit Galatasaray und Fenerbahçe, die beide interessiert sind, kein Ziel darstellt, das er in Betracht ziehen möchte. Milan schätzt die Nummer 10 weiterhin auf zwischen 60 Millionen und 70 Millionen Euro, eine Summe, die alternative Strukturen erfordern könnte, um einen eventuellen Transfer zu erleichtern.
Unter den in Betracht gezogenen Optionen ist ein besonders teurer Leihvertrag mit einer Kaufverpflichtung, eine Lösung, die potenziellen Käufern ermöglichen würde, die Investition zu strecken. Für den Verein wird es entscheidend sein, eine gute Beziehung zu dem Spieler aufrechtzuerhalten, um Spannungen zu vermeiden, die die Verhandlungen komplizieren könnten.
Endgültige Entscheidungen werden nach der Weltmeisterschaft erwartet, obwohl die diplomatische Arbeit zwischen den beiden Parteien bereits begonnen hat. Der Bericht stammt von MilanNews.
Leão wechselte 2019 für eine Ablösesumme von 49,5 Millionen Euro von Lille zu Milan und hat einen Vertrag bis 2028, was bedeutet, dass ein Abgang in diesem Sommer immer noch einen erheblichen Verkauf für den Verein darstellen würde. In dieser Saison hat er neun Tore in der Serie A erzielt und setzt damit eine Serie von zweistelligen Beiträgen fort, die zu einem Markenzeichen seiner sechs Jahre in Italien geworden ist.
Die Situation des Flügelspielers wird durch Milans Abwesenheit aus der Champions League in der nächsten Saison weiter kompliziert, ein Faktor, der den Glauben unter einigen im Verein gestärkt hat, dass ein Verkauf finanziell sinnvoll ist, unabhängig von Leãos eigener Präferenz, um seinen Platz zu kämpfen.
Die Gespräche zwischen den beiden Parteien werden voraussichtlich intensiver, sobald die Weltmeisterschaft abgeschlossen ist und sowohl der Verein als auch der Spieler Klarheit über ihre jeweiligen Pläne für die kommende Saison haben.
