Laut Fabrizio Romano haben mehrere Clubs bereits erste Anfragen zu dem belgischen Stürmer gestellt, wobei saudische Clubs zu den ersten gehören, die seine Verfügbarkeit sondiert haben. Türkische Mannschaften haben Kontakt zu seinem Umfeld aufgenommen, während auch Monaco Interesse bekundet hat, ihn in die Ligue 1 zu holen.
Eine weitere Option ist ebenfalls aufgetaucht: Lukaku könnte sich entscheiden, bis Januar zu warten, seinen Vertrag bei Napoli auslaufen zu lassen und als Free Agent zu einem neuen Club zu wechseln -- eine Möglichkeit, die Romano als ein Szenario identifiziert, das in den kommenden Monaten konkret werden könnte.
Der 33-Jährige vertritt derzeit Belgien bei der Weltmeisterschaft, wo er daran arbeitet, seine Spielpraxis wiederherzustellen, nachdem er in einer Serie-A-Saison nur eine Handvoll Einsätze hatte. Seine Bedeutung für den belgischen Kader ist unvermindert, aber der Mangel an Vereinsfußball im vergangenen Jahr hat Fragen zu seiner langfristigen Zukunft bei Napoli und dem, was als Nächstes kommt, aufgeworfen.
Für Napoli hat die Entscheidung über Lukakus Zukunft finanzielle und kaderplanerische Implikationen. Einen Spieler mit einem erheblichen Gehalt zu halten, der nicht fit bleiben kann, würde wenig Sinn machen, aber eine bedeutende Ablösesumme zu sichern -- anstatt zuzusehen, wie er im Januar ablösefrei geht -- erfordert schnelles Handeln, solange die Clubs noch bereit sind zu zahlen.
Der saudische Weg bietet das meiste Geld, aber den geringsten Wettbewerbsreiz. Monaco stellt einen Ligue-1-Club mit europäischen Ambitionen und Ressourcen dar. Die Option als Free Agent im Januar gibt Lukaku die meiste Kontrolle, lässt Napoli jedoch ohne etwas dastehen für einen Spieler, der sie erheblich gekostet hat, um ihn von Chelseas Büchern zu erwerben.
