Conceição wechselte letzten Sommer dauerhaft zu Juventus und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. In der letzten Saison trug er mit drei Toren und fünf Vorlagen in 31 Ligaspielen, von denen 27 in der Startelf waren, bei.
Liverpool und Manchester United wurden beide mit Interesse an dem portugiesischen Flügelspieler in diesem Jahr in Verbindung gebracht, aber es ist Liverpool, das nun Gespräche mit seinen Vertretern eröffnet hat, so italienische Berichte.
Liverpool verfolgt auch einen Ersatz für Salah in Paris Saint-Germain's Bradley Barcola, und es wird verstanden, dass Conceição eine alternative Option darstellt, falls diese Verfolgung schwierig abzuschließen ist. Juventus verlangt eine Ablösesumme von etwa 50 Millionen Euro für den 23-Jährigen, nachdem sie etwa 40 Millionen Euro gezahlt haben, um ihn von Porto zu verpflichten, und sollen nicht bereit sein, ihn für weniger gehen zu lassen, angesichts seiner Bedeutung für Luciano Spallettis Kader.
Conceição, der zuvor für Porto und Ajax spielte, ist zu einem regelmäßigen Starter für Portugal geworden und hat in 21 Länderspielen vier Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben. Seine Vielseitigkeit auf beiden Flügeln und sein physischer, direkter Spielstil haben ihn zu einem zunehmend attraktiven Ziel für Premier-League-Clubs gemacht, wobei Liverpool ihn als echte Option sieht, um ihren Angriff zu verstärken, unabhängig davon, wie sich die Situation um Barcola entwickelt.
Juventus hat seinerseits keine Bereitschaft gezeigt, unter ihrem geforderten Preis zu verhandeln, was Liverpool vor die Entscheidung stellt, ob sie diese Entschlossenheit mit einem formellen Angebot vor dem Ende des Transferfensters testen wollen.
RB Leipzig hat ebenfalls begonnen, die Situation von Conceição zu beobachten, als mögliche Angriffsoption, falls sie Yan Diomandé verlieren, dessen Wechsel zu Real Madrid kurz vor dem Abschluss steht, was eine weitere Ebene des Wettbewerbs für einen möglichen Deal hinzufügt. Bis jetzt hat kein offizielles Angebot Juventus von einem interessierten Club erreicht, und der Portugiese selbst hat zuvor öffentlich betont, dass sein Fokus auf Turin bleibt.
Ob diese Haltung Bestand hat, wird wahrscheinlich in den kommenden Wochen klarer, da der Bedarf von Liverpool an offensiven Verstärkungen mit dem bevorstehenden Beginn der neuen Premier-League-Saison nur dringlicher wird.
