Der ehemalige Reds-Trainer bleibt trotz seines Ausscheidens aus dem Verein vertraglich an Anfield gebunden, was eine finanzielle Hürde für den Koninklijke Nederlandse Voetbalbond (KNVB) darstellt, während er nach Ronald Koemans Nachfolger sucht.
Niederländische Zeitung De Telegraaf berichtet, dass Liverpool bereit ist, einen Teil von Slots Gehaltspaket zu übernehmen, wodurch die Belastung für den KNVB verringert und die Chancen auf eine Einigung erhöht werden.
Slot, 47, soll noch rund 11 Millionen Euro gemäß den Bedingungen seines Liverpool-Vertrags geschuldet sein, der bis nächstes Jahr läuft. Diese Summe liegt weit über dem Budget, das dem niederländischen Verband für seinen nächsten Nationaltrainer zur Verfügung steht.
Anstatt auf eine vollständige Abfindung zu bestehen, soll Liverpool bereit sein, weiterhin einen Teil des ausstehenden Betrags zu zahlen, während der KNVB den Rest von Slots Gehalt übernimmt. Eine solche Vereinbarung würde es dem Premier-League-Verein ermöglichen, sein gesamtes finanzielles Engagement zu reduzieren, während sie dem Niederländer die Möglichkeit geben, früher als erwartet ins Management zurückzukehren.
Der Bericht behauptet, Liverpool betrachte den Vorschlag als praktische Lösung, die allen Beteiligten zugutekommt. Slot würde eine sofortige Rückkehr an die Seitenlinie sichern, der KNVB würde seinen bevorzugten Kandidaten gewinnen, ohne seine Finanzen über die Grenzen hinaus zu belasten, und die Reds würden die Kosten für die Einhaltung des verbleibenden Teils seines Vertrags senken.
Koemans eventualer Abgang aus der Rolle der Niederlande hat den Verband dazu veranlasst, mit der Planung für einen Nachfolger zu beginnen, wobei Slot nach seiner erfolgreichen Zeit bei Feyenoord und dem anschließenden Wechsel zu Liverpool als führende Option hervorgeht.
Während noch keine Einigung erzielt wurde, wird angenommen, dass die Gespräche voranschreiten, während der niederländische Verband nach Möglichkeiten sucht, die Ernennung finanziell tragfähig zu machen.
Weder Liverpool noch der KNVB haben sich öffentlich zu dem Bericht geäußert.
