Japanischer Sportausgang Nikkan Sports berichten, dass Liverpool konkretes Interesse an dem defensiven Mittelfeldspieler hat, während auch Brentford ihn beobachtet.
Sano wurde in Tsuyama, Präfektur Okayama, geboren und kam durch die lokale Fußballszene, bevor er professionell bei Machida Zelvia in Japans zweiter Liga wurde -- wo er in vier Saisons 118 Einsätze machte und die Lauf- und Pressinggewohnheiten entwickelte, die zu seinem Markenzeichen geworden sind.
Er wechselte zu Kashima Antlers in J1 und absolvierte 48 Einsätze, bevor Mainz ihn im Juli 2024 für etwa 2,5 Millionen Euro verpflichtete.
Sein Marktwert ist seitdem auf 29,2 Millionen Euro gestiegen -- eine Zahl, die nach seiner Leistung bei der Weltmeisterschaft erheblich steigen wird.
In der Bundesliga der letzten Saison begann er 34 Spiele, erzielte ein Tor und gab zwei Vorlagen. Er gehörte zu den Liga-Topspielern in Bezug auf zurückgelegte Distanz, Pressingaktionen und gewonnene Duelle -- ein Arbeitstier-Profil, das zu jedem Trainer passt, der ein energiegeladenes Mittelfeld aufbaut.
Sein Tor gegen Brasilien -- ein überlegter Schuss mit dem rechten Fuß aus dem Strafraum, nachdem er Casemiro im Mittelfeld den Ball abgenommen hatte -- war sein erstes im Senioren-Nationalfußball.
Sano hat einen Vertrag bei Mainz bis 2028 ohne Ausstiegsklausel, und der Verein hat die vollständige Kontrolle über einen möglichen Abgang.
Mainz wird voraussichtlich eine Ablösesumme von 50-60 Millionen Euro verlangen, falls ein Verkauf zustande kommt, was Sano zum teuersten Abgang in der Vereinsgeschichte machen würde -- und damit die 31,5 Millionen Euro übertreffen, die Brighton 2024 für Brajan Gruda gezahlt hat.
Sanos Profil ist eines, das tendenziell gut ankommt -- technisch effizient statt spektakulär, diszipliniert ohne Ball und in der Lage, enorme Strecken über 90 Minuten zurückzulegen. Diese Qualitäten machten ihn in der letzten Saison zu einem der zuverlässigsten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga, und sein WM-Moment gegen Brasilien hat ihn nun einem viel breiteren Publikum präsentiert.
Ob Liverpool oder die Premier-League-Konkurrenten Brentford bereit sind, die Bewertung von Mainz zu erfüllen, bleibt abzuwarten, aber der Preis wird von hier an nur in eine Richtung gehen.
