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Leeds stellt formelle Anfrage für den Sporting-Verteidiger Diomande

·Von Paul Lindisfarne
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Leeds stellt formelle Anfrage für den Sporting-Verteidiger Diomande

Leeds/X.com

Leeds United haben einen formellen Antrag für den Innenverteidiger Ousmane Diomande von Sporting gestellt, wobei der Premier-League-Club bereit ist, neue finanzielle Maßstäbe zu setzen, um den Internationalen aus der Elfenbeinküste zu verpflichten.

Der 22-Jährige, der derzeit mit der Elfenbeinküste bei der Weltmeisterschaft ist, ist über das Interesse von Leeds informiert worden, obwohl sein Fokus vorerst vollständig auf dem Turnier liegt, das in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten ausgetragen wird.

Leeds United erwägt ein Angebot in Höhe von rund 40 Millionen Euro, mit weiteren 10 Millionen Euro an möglichen Zusatzleistungen, für einen Spieler, den Sporting vehement als nicht verkäuflich betrachtet. Der englische Klub hat bereits Diomandes Berater kontaktiert, um seine Gedanken zu ermitteln, wobei ein formelles Angebot an Sporting erwartet wird.

Sportings Haltung ist fest. Der Lissaboner Klub möchte Diomande mindestens eine weitere Saison behalten, nachdem sein Vertrag im Januar bis 2030 verlängert wurde, mit einer Ausstiegsklausel von 80 Millionen Euro.

Sporting verpflichtete Diomande 2023 von Midtjylland für zunächst 7,5 Millionen Euro, nachdem er zuvor an Mafra in Portugals zweiter Liga ausgeliehen worden war. Leistungsbezogene Klauseln, die an Einsätze gebunden sind, ließen diese Gebühr im Laufe der Zeit auf 12,5 Millionen Euro ansteigen, und der Klub zahlte später Midtjylland weitere 2 Millionen Euro, um den Verkaufsanteil des dänischen Klubs bei einem zukünftigen Transfer von 20 % auf 10 % zu senken.

Insgesamt beläuft sich Sportings Investition in Diomande nun auf etwa 14,5 Millionen Euro, ein Geschäft, das sich angesichts des Interesses, insbesondere aus England, das der Verteidiger nun weckt, durchaus ausgezahlt hat.

Diomande, der sich nach einer Oberschenkelverletzung zurück zu voller Fitness arbeitet, wartet noch auf sein WM-Debüt.

Die Bereitschaft von Leeds, eine Gebühr in der Größenordnung von 50 Millionen Euro für einen Verteidiger anzubieten, der sich noch nicht als automatischer Stammspieler für sein Land etabliert hat, spiegelt das Ausmaß der Ambitionen hinter den Rekrutierungsplänen des Klubs in diesem Sommer wider.

Sportings Widerstand, unterstützt durch eine Ausstiegsklausel, die weit über dem liegt, was Leeds derzeit anbietet, deutet darauf hin, dass ein Deal eine erhebliche Eskalation des Angebots des englischen Klubs erfordern würde, bevor die Verhandlungen ernsthaft voranschreiten könnten.