Jurgen Klopp wird in den kommenden Tagen offiziell als neuer Cheftrainer Deutschlands vorgestellt, nachdem er Julian Nagelsmann ersetzt hat und die wichtigsten Details seines Ausstiegs aus Red Bull bereits geklärt sind.
Laut Bild, finalisiert der 59-Jährige sein Trainerteam und plant, neben seinen langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders, Sven Bender als Co-Trainer zu verpflichten -- einen Spieler, den Klopp während seiner Zeit bei Borussia Dortmund sechs Jahre lang trainiert hat.
Bender hat erst zu Beginn dieses Monats seinen Vertrag als Cheftrainer des viertklassigen SpVgg Unterhaching gekündigt. Er und Klopp gewannen 2011 gemeinsam die Bundesliga-Meisterschaft und im folgenden Jahr das nationale Double während Benders acht Saisons als Dortmunder Spieler, und Bender kehrte später als Co-Trainer unter Edin Terzic und Nuri Sahin zum Verein zurück.
Die offizielle Vorstellung von Klopp in Deutschland wird diese Woche erwartet, wobei die Nations League den ersten Wettbewerbstest im September bietet.
Auf dem Platz drängt Dortmund darauf, ein ganz anderes Geschäft abzuschließen. Sportdirektor Ole Book und Geschäftsführer Lars Ricken reisten am Dienstag nach Belgien, um weitere Gespräche über Konstantinos Karetsas zu führen, wobei Dortmund ihr Angebot an KRC Genk auf etwas über 30 Millionen Euro einschließlich Bonuszahlungen und einer Weiterverkaufsbeteiligung erhöht hat -- nur geringfügig höher als ihr vorheriger Vorschlag. Genk hat auf das neue Angebot noch nicht reagiert und suchte zuvor bis zu 40 Millionen Euro für den 18-Jährigen.
Karetsas hat bereits persönliche Bedingungen für einen Vertrag bis 2031 vereinbart und soll einen Wechsel zu Dortmund gegenüber anderen Interessenten, einschließlich AC Milan, stark bevorzugen, trotz des Interesses aus anderen Teilen Europas.
Ein Update des griechischen Mediums Gazzetta am Dienstagnachmittag bezifferte Dortmunder Angebot auf 31-32 Millionen Euro, wobei Genk ebenfalls Anspruch auf eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15-20% hat. Es wurde noch keine endgültige Einigung erzielt, aber Quellen, die den Verhandlungen nahe stehen, beschreiben beide Parteien als optimistisch, dass ein Deal bald abgeschlossen werden kann.
