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Juventus zielt auf Leverkusen-Duo Palacios und Equi Fernández im Rahmen einer Umstrukturierung des südamerikanischen Mittelfelds

·Von Junior Yekini
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Juventus hat zwei argentinische Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen im Visier - Exequiel Palacios und Ezequiel Fernández - während sie in diesem Sommer südamerikanische Härte und Energie in ihr Mittelfeld bringen möchten.

Die beiden Spieler repräsentieren kontrastierende Profile innerhalb derselben Rekrutierungslogik.

Palacios, 26, ist die etablierte Option -- ein Weltmeister von 2022 mit Argentinien, der seit seinem Wechsel von River Plate zu Bayer Leverkusen im Jahr 2020 zu einem der komplettesten Mittelfeldspieler in der Bundesliga geworden ist.

Er war zentral für das historische nationale Double des Vereins in der Saison 2023-24 und hat in 41 Einsätzen in dieser Saison fünf Tore und drei Vorlagen beigetragen. Sein Wert wird auf etwa 30 Millionen Euro geschätzt.

Fernández, bekannt als Equi, ist die langfristige Wette. Der 23-jährige linke Mittelfeldspieler kam 2025 zu Leverkusen, nachdem er zuvor Boca Juniors in Richtung des saudi-arabischen Vereins Al-Qadsiah verlassen hatte. Er hat weniger Einsätze und ein kleineres Profil, aber sein schnelles Denken und sein direkter Stil haben auf höchster Ebene Aufmerksamkeit erregt. Sein Marktwert liegt bei etwa 22 Millionen Euro.

Laut Tutto Mercato Web, sucht Juventus-Cheftrainer Luciano Spalletti nach Mittelfeldspielern mit Charakter und Hunger, anstatt nur nach statistischen Ausgaben, und beide Argentinier passen in dieses Profil.

Die Verfolgung von Palacios sieht sich Konkurrenz gegenüber -- saudi-arabische Pro-League-Vereine, darunter Al-Nassr und Al-Ahli, wurden mit dem Spieler in Verbindung gebracht -- während Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes in dieser Saison öffentlich jegliche Verkaufsabsicht bestritt.

Ob Juventus einen oder beide Spieler vor der Weltmeisterschaft aus Leverkusen loslösen kann, ist unklar, aber das Interesse des italienischen Vereins, im Mittelfeld um südamerikanisches Charakter zu bauen, war ein konstantes Thema von Spallettis Amtszeit.