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Juventus belebt das Interesse an António Silva, da die Vertragsgespräche mit Benfica ins Stocken geraten

·Von Junior Yekini
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Juventus haben ihre Bemühungen um den Benfica-Innenverteidiger António Silva, den 22-jährigen portugiesischen Nationalspieler, erneuert, nachdem die Gespräche über eine Vertragsverlängerung zwischen dem Verteidiger und dem Lissaboner Klub gescheitert sind, berichtet A Bola.

Silvas Vertrag mit Benfica läuft bis 2027, was den Verein dem Risiko aussetzt, ihn in diesem Sommer für eine erheblich reduzierte Gebühr zu verlieren, wenn keine neue Vereinbarung gefunden wird.

Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sind ins Stocken geraten, da der Spieler unzufrieden ist, wie der Prozess verwaltet wurde, und sportliche Garantien sucht, die Benfica derzeit nicht bieten kann -- nicht zuletzt, weil die Trainerfrage für die nächste Saison nach der bevorstehenden Abreise von José Mourinho weiterhin ungelöst ist.

Silva hat in dieser Saison 41 Einsätze absolviert, ist jedoch auf die dritte Wahl in Benficas Defensivhierarchie hinter Nicolás Otamendi und Tomás Araújo gefallen, was sowohl seine Spielzeit als auch den Einfluss, den er sonst in Vertragsverhandlungen hätte haben können, verringert.

Juventus verfolgt Silva seit Dezember 2024 hartnäckig, als sein Agent Jorge Mendes das Interesse des Vereins öffentlich bestätigte. Ein Wechsel wurde im Januar 2025 blockiert, als Benfica sich weigerte, den Verkauf zu genehmigen.

Da die Beziehung zwischen Mourinho und Silva als ein wichtiger Grund für Benficas vorhergehenden Wunsch, ihn zu halten, angeführt wurde, ändert sich diese Dynamik erheblich, sobald Mourinhos Abgang formalisiert ist.

Die Bianconeri verfolgen auch Bernardo Silva von Manchester City -- einen weiteren Klienten von Mendes -- und es wird verstanden, dass die beiden Verhandlungen miteinander verknüpft oder als Teil umfassenderer Gespräche gebündelt werden könnten.

Benfica wird nun für eine Gebühr in der Größenordnung von 20 bis 25 Millionen Euro bereit sein zu verkaufen, was eine erhebliche Reduzierung gegenüber der zuvor genannten Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro darstellt und sowohl die Vertragssituation als auch Silvas reduzierte Rolle widerspiegelt.