Zahavi wurde seit mehreren Wochen in Italien erwartet, hauptsächlich um über Robert Lewandowski zu sprechen -- den 38-jährigen Stürmer von Barcelona, dessen Zukunft vorsichtiges Interesse von sowohl AC Milan als auch Juventus geweckt hat. Keiner der beiden Vereine unternahm während der Gespräche konkrete Schritte. Juventus hielt die Gesamtkosten der Operation in diesem Stadium für übermäßig, insbesondere angesichts der ungelösten Situation um Stürmer Dušan Vlahović.
Milan hingegen bleibt intern gespalten -- während Trainer Massimiliano Allegri begeistert ist, ist die Vereinsführung zögerlich, weitere hochpreisige, ältere Spieler zu einem Kader hinzuzufügen, den sie bereits umgestalten möchten.
Das produktivere Gespräch in Turin betraf Alaba. Laut Tuttosport, wurde der erste Kontakt zwischen Zahavi und Juventus als sehr positiv beschrieben und die beiden Parteien werden erwartet, sich in den kommenden Wochen erneut zu treffen.
Alaba hat in dieser Saison nur 14 Einsätze für Real Madrid absolviert, nachdem drei Jahre durch eine schwere Knieverletzung unterbrochen wurden, die zwei separate Operationen erforderte. Seine körperliche Belastbarkeit ist daher die zentrale Frage für jeden interessierten Verein. Die Qualität steht nicht in Zweifel -- der 33-jährige Österreicher ist in der Lage, als linker Innenverteidiger, Linksverteidiger oder Mittelfeldspieler zu agieren, eine Positionalvielfalt, die intern bei Juventus als wirklich selten im europäischen Fußball beschrieben wird.
Das finanzielle Hindernis ist erheblich. Alaba verdient am Bernabéu etwa 10 Millionen Euro netto pro Saison -- mehr, als Juventus garantieren könnte. Eine erhebliche Gehaltsreduzierung wäre erforderlich, damit ein Deal funktioniert. Wenn Alaba diese Bedingungen akzeptiert, würde Juventus Erfahrung, Gewinnermentalität und technische Qualität ohne Transferkosten erwerben.
Fabrizio Romano bestätigte am Mittwoch, dass Interesse aus Italien, Saudi-Arabien und der MLS registriert wurde, wobei mehrere Vereine die Machbarkeit eines Ansatzes prüfen.
