Khalaili, geboren 2004 und auf etwa 20 Millionen Euro einschließlich Boni geschätzt, ist seit einiger Zeit ein bekannter Zielspieler von Inter Mailand. Mit Dumfries' Abgang, der nun effektiv bestätigt ist, hat der Verein beschlossen, schnell auf einen Spieler zuzugehen, den sie als seinen natürlichen Nachfolger sehen.
Union SG wird von einer 20-prozentigen Weiterverkaufsbeteiligung profitieren, die mit Maccabi Haifa ausgehandelt wurde, wo Khalaili 51 Einsätze hatte und 14 Tore erzielte, bevor er nach Belgien wechselte, wo er seitdem 99 Einsätze hatte und acht Tore erzielte. Napoli verfolgt ebenfalls Khalaili und arbeitet seit mehreren Wochen an dem Deal, was bedeutet, dass Inter mit Konkurrenz von ihren Serie A-Rivalen rechnen muss.
Die Situation um Jones ist schwieriger geworden. Inter beobachtet den Liverpool-Mittelfeldspieler seit einiger Zeit und hat Angebote abgegeben, die unter dem Preis von Liverpool lagen, und das Auftauchen von Arsenal als konkurrierendem Klub hat weitere Unsicherheiten in eine Verfolgung gebracht, die bereits ins Stocken geraten war. Laut dem Corriere dello Sport hat Inter begonnen, Alternativen im Mittelfeld in Betracht zu ziehen, wobei Romas Niccolò Pisilli als interessanter Name auftaucht.
Roma hat Pisilli als unverkäuflich erklärt, aber die vorherrschende Meinung ist, dass das richtige Angebot diese Position im aktuellen Sommerfenster ändern könnte. Es haben keine formellen Gespräche stattgefunden, und Inter's Interesse beschränkt sich derzeit auf eine positive Einschätzung des Spielers, anstatt auf einen konkreten Ansatz.
Für Inter erweist sich der Sommer als anspruchsvoller als erwartet. Der Verlust von Marco Palestra an Chelsea und die Komplikationen rund um Trevoh Chalobah -- wobei auch Como im Spiel ist -- haben bedeutet, dass ihre defensiven Pläne sich verschieben mussten. Khalaili stellt nun den klarsten Weg zu einer Lösung auf der rechten Verteidigerposition dar, und der Verein ist entschlossen, vor Napoli voranzukommen, bevor dieses Fenster schließt.
Die Jones-Situation spiegelt eine breitere Herausforderung wider, mit der Inter im Mittelfeld konfrontiert ist: Die Preisgestaltung von Liverpool ist fest, konkurrierende Klubs umkreisen, und das finanzielle Modell des Vereins verlangt, dass sie Wert finden, ohne zu viel zu bezahlen.
