Im Gespräch mit SPORT1, erklärte der 32-Jährige, dass die Gespräche so weit fortgeschritten waren, dass die wichtigsten Details scheinbar geklärt waren.
"Eigentlich war alles zwischen uns bereits vereinbart", sagte Bonmann.
Die Gelegenheit verschwand jedoch, als Sven Ulreich bei Bayern München blieb und einen neuen Vertrag unterschrieb, wodurch Bonmann ohne den Wechsel dastand, den er erwartet hatte.
"Am Ende des Tages brauchten sie mich doch nicht. Sven Ulreich machte weiter und verlängerte seinen Vertrag", fügte er hinzu.
Die Offenbarung bietet einen Einblick, wie nah Bonmann daran war, einem der größten Clubs Deutschlands beizutreten, obwohl er einen Karriereweg eingeschlagen hat, der ihn von der Bundesliga weggeführt hat.
Bonmann verbrachte vier Jahre bei Borussia Dortmund zwischen 2013 und 2017. Anschließend spielte er für 1860 München und Würzburger Kickers, bevor er ins Ausland ging, um sich dem Wolfsberger AC in Österreich anzuschließen.
Sein nächster Schritt kam 2024, als er für den bulgarischen Verein Ludogorets Razgrad unterschrieb. Dort hat er sich als Stammtorhüter des Clubs etabliert.
Die Aussicht, zu Bayern zu wechseln, hätte einen erheblichen Wandel der Umstände dargestellt. Anstatt als regulärer Starter im Ausland weiterzumachen, hätte Bonmann in einen Kader eingegriffen, der etablierte Nationalspieler umfasst, und um Chancen auf höchstem Niveau des deutschen Fußballs konkurriert.
Der Bericht des Torwarts macht auch deutlich, dass der vorgeschlagene Wechsel mehr als ein spekulatives Gerücht war. Im SPORT1 Interview bestätigte er, dass das Interesse von Bayern ernsthaft war, obwohl der Transfer letztendlich nicht zustande kam.
Bonmann hat seine Karriere in Bulgarien fortgesetzt, wo Ludogorets ihm eine Plattform geboten hat, um regelmäßig zu spielen und Erfahrung außerhalb Deutschlands zu sammeln.
Seine Geschichte erinnert daran, dass Transferverhandlungen ein fortgeschrittenes Stadium erreichen können, ohne einen Wechsel zu produzieren. In diesem Fall war der entscheidende Faktor laut Bonmann nicht eine Meinungsverschiedenheit über die Bedingungen, sondern Bayerns sich ändernder Bedarf an einem weiteren Torwart, nachdem Ulreich seine Zukunft beim Club zugesichert hatte.
Für Bonmann bleibt der Wechsel nach München ein knappes Versäumnis und kein abgeschlossenes Kapitel seiner Karriere.
