Football Presse

Hateley: Handys ruinieren die Kabinenkultur und den Zusammenhalt

·Interview von Jacob Hansen
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Mark Hateley befürchtet, dass moderne Fußballer etwas Entscheidendes verlieren — und das hat nichts mit Taktik zu tun.

Der ehemalige Monaco-Stürmer sagt, der Teamgeist wurde in einfachen Weisen während seiner Zeit aufgebaut – nicht durch WhatsApp-Gruppen, sondern durch persönliche Gespräche.

„Wenn wir nach Monaco zurückkamen, gingen wir auf einen Drink“, erzählte Hateley der Football Presse. „Es begann mit mir und Glenn Hoddle. Dann waren wir drei oder vier. Dann sechs oder sieben. Es wurde zu einem Ritual.“

Das Ergebnis?

„Es brachte die Mannschaft zusammen. Es war nicht übertrieben. Es ging darum, füreinander da zu sein.“

Hateley vergleicht das mit dem heutigen Spiel.

„Ich schaue mir das moderne Spiel an und sehe all diese Spieler jetzt mit ihren Handys. Das ist niemals beziehungsfördernd. Du bist nicht im Kopf deines Kumpels.“

Er glaubt, dass etwas Wesentliches verloren geht.

„Du baust niemals diese Verbindung auf. Ich finde es jetzt wirklich, wirklich schwierig, dieser jüngeren Generation diesen Aspekt des Spiels zu erklären.“

Für Hateley wurde die Teamchemie nicht in Analytikräumen aufgebaut.

Sie wurde in Momenten aufgebaut.