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Friedkin-Verbindung bringt Everton in Pole-Position für Dovbyk-Leihe von Roma

·Von Junior Yekini
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Everton zeichnet sich als das wahrscheinlichste Ziel für Artem Dovbyk in diesem Sommer ab, da die gemeinsame Eigentümerschaft der Friedkin-Gruppe an beiden Vereinen einen Weg zu einem Leihgeschäft bietet.

Laut Roma Giallorossa, bleibt der Weg zu Everton offen, wobei das italienische Medium berichtet, dass die Toffees eine "besondere Lösung" anbieten könnten -- ein einjähriges Leihgeschäft, das es dem 28-jährigen ukrainischen Stürmer ermöglichen würde, seine Form und Fitness wiederherzustellen, nachdem eine Saison, die größtenteils durch Verletzungen verloren ging.

Dovbyk hat in dieser Saison nur drei Serie-A-Spiele begonnen und war auf 625 Minuten Fußball in 17 Einsätzen beschränkt, nachdem eine schwere Oberschenkelverletzung das, was eine bedeutende zweite Saison in Rom hätte werden können, beeinträchtigt hat. Er erzielte in dieser begrenzten Zeit drei Tore und bereitete zwei Treffer vor.

Das Argument für die Leihe ist aus der Perspektive von Everton einfach. David Moyes sucht nach einer dritten Stürmeroption, und Dovbyks Profil -- ein physischer, pressresistenter Mittelstürmer, der mit dem Rücken zum Tor spielt und im Konter gefährlich ist -- passt gut zu Moyes' direkter Spielweise. Eine Leihe begrenzt auch das finanzielle Risiko für einen Spieler, dessen Marktwert stark gesunken ist von den 30 Millionen Pfund, die Roma im August 2024 an Girona für ihn gezahlt hat.

Von Seiten der AS Roma erleichtert die Friedkin-Eigentümerschaft die internen Logistik -- obwohl sie den Deal nicht automatisch macht. Der italienische Klub muss die Verpflichtungen des Financial Fair Play ausbalancieren und benötigt Kapitalgewinne vor dem 30. Juni. Die Leihstruktur von Everton würde diese Anforderung nicht auf die gleiche Weise erfüllen wie ein permanenter Verkauf.

Das bringt Napoli ins Spiel. Sportdirektor Giovanni Manna soll Dovbyks Profil "sehr ansprechend" finden, und Napoli erkundigte sich im Januar nach ihm. Die Partenopei könnten in den kommenden Wochen etwa 20 Millionen Euro anbieten -- einen Barkauf, den Roma ernsthaft in Betracht ziehen würde, obwohl er direkt einen Rivalen stärkt, der sie in der Serie-A-Tabelle verfolgt. Roma steht mit 67 Punkten auf dem fünften Platz, drei Punkte vor dem zweitplatzierten Napoli, mit noch zwei verbleibenden Spielen.