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Ex-Chelsea-Chef Emenalo verlässt nach drei Jahren seine Rolle in der Saudi Pro League

·Von Paul Vegas
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Ex-Chelsea-Chef Emenalo verlässt nach drei Jahren seine Rolle in der Saudi Pro League

Saudi Pro League

Michael Emenalos Zeit in der Saudi Pro League ist zu Ende gegangen.

Der nigerianische Geschäftsführer verlässt seine Rolle als Chief Football Executive mit dem Ende seines Vertrags, nachdem er drei Jahre in der saudischen Liga gearbeitet hat.

Die Saudi Pro League bestätigte die Nachricht in einer offiziellen Erklärung, in der die Beendigung des Vertrags mit Emenalo angekündigt wurde, der als Leiter des Fußballsektors der Liga beschrieben wird.

Die Liga sprach Emenalo ihren aufrichtigen Dank und ihre Wertschätzung für sein Engagement während seiner Amtszeit aus und wünschte ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Projekten.

Emenalo trat im Sommer 2023 in die saudische Liga ein, zur Zeit des finanziellen und medialen Aufschwungs, der als SPL 2.0 bekannt wurde. Während seiner Zeit dort hatte der ehemalige Chelsea-Direktor mehrere Rollen innerhalb der Struktur der Liga inne und war besonders einflussreich bei der Einführung und Umsetzung des Player Acquisition Centre of Excellence, bekannt als PACE.

Das Programm war der Rekrutierung und dem Management internationaler Transfers für saudische Clubs gewidmet. Emenalos Beitrag umfasste auch die direkte Unterstützung der Clubs, sowohl administrativ als auch finanziell, während seiner Zeit in der Liga.

Vor seinem Umzug nach Saudi-Arabien hatte Emenalo sich in Europa einen soliden Ruf als Sportexecutive erarbeitet. Zwischen 2011 und 2017 war er technischer Direktor bei Chelsea, in einer Zeit, in der die Blues zweimal den Premier-League-Titel, den FA Cup und die Champions League gewannen.

Später wechselte er im November 2017 als Sportdirektor zu Monaco und verließ den französischen Club 2019 einvernehmlich, bevor er schließlich 2023 seine Rolle in der Saudi Pro League übernahm.

Emenalos Abgang schließt ein bedeutendes Kapitel in der Entwicklung der Transferstrategie der Saudi Pro League, da das PACE-Programm seit seiner Einführung eine zentrale Rolle in der Rekrutierungsinitiative der Liga gespielt hat.

Es bleibt abzuwarten, wen die Saudi Pro League als Ersatz für den scheidenden Geschäftsführer auswählen wird.