Laut Fabrizio Romano war das letzte Angebot von Como 25 Millionen Euro an garantierten Gebühren plus weitere 5 Millionen Euro an Boni wert, was das Gesamtpaket auf fast 30 Millionen Euro bringt. Chelsea wies das Angebot zurück und hat seitdem seine Bewertung weiter erhöht, wobei Berichte aus England den aktuellen Preis näher bei 35-40 Millionen Euro ansetzen, da der Klub versucht, einen Verkauf zu maximieren.
Inter Mailand wurde ebenfalls ein Interesse an Chalobah zu Beginn des Fensters nachgesagt, aber die Serie-A-Riesen scheinen ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf Tottenhams Cristian Romero gerichtet zu haben, wodurch Como der einzige Klub bleibt, der einen konkreten Schritt gemacht hat.
Cesc Fábregas' Mannschaft, die sich auf ihre erste Champions-League-Kampagne vorbereitet, hat bereits ein verbessertes Angebot abgegeben, nachdem ihr erstes Angebot abgelehnt wurde, und wird voraussichtlich prüfen, ob sie erneut zurückkommen.
Chalobah ist nach wie vor an einem Wechsel in die Serie A interessiert und wird voraussichtlich Chelsea verlassen, bevor das Sommerfenster schließt, trotz der Differenz zwischen den Bewertungen der beiden Klubs. Sein Vertrag an der Stamford Bridge läuft bis zum Sommer 2028, mit einer Option für ein weiteres Jahr, was Chelsea in den Verhandlungen einen gewissen Spielraum gibt, auch wenn der Spieler auf einen Szenenwechsel drängt.
Der Innenverteidiger absolvierte in der letzten Saison 34 Premier-League-Einsätze, 31 davon als Starter, und erzielte drei Tore, während er sich als fester Bestandteil unter Chelseas Rotationspolitik etablierte. Er spielte auch für England bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer, was sein Profil bei potenziellen Interessenten weiter stärkt, auch wenn seine Vereinszukunft ungewiss bleibt.
Chalobah, ein Absolvent der Chelsea-Akademie, verbrachte zuvor Zeit auf Leihbasis bei Crystal Palace, bevor er zurückkehrte, um ein fester Bestandteil der Abwehr des Klubs zu werden. Die Bereitschaft von Chelsea zu verkaufen spiegelt die breiteren Pläne des Klubs wider, ihre Abwehr neu zu gestalten, wobei die Ankunft von Maxence Lacroix von Crystal Palace bereits seinen Weg zu regelmäßigen Einsätzen verringert hat.
