Laut dem argentinischen Medium El Crack Deportivo, hat Chelsea kürzlich begonnen, den 19-Jährigen zu beobachten, mit der Idee, ihn zu verpflichten und ihn sofort an Strasbourg, den französischen Klub, der von der gleichen BlueCo-Gruppe wie Chelsea besessen wird, auszuleihen.
Die Vereinbarung würde Freitas einen Weg in den regulären europäischen Fußball bieten, während Chelsea beurteilt, ob er bereit für Stamford Bridge ist, einen Weg, den der Klub bereits für mehrere junge südamerikanische Talente genutzt hat.
Freitas schien sich zu Beginn dieses Jahres im ersten Team von River etablieren zu können, indem er in die Startelf für eine Reihe von Spielen eindrang. Seine Form hat sich seitdem unter Trainer Eduardo Coudet abgekühlt, wobei der Stürmer nun zwischen der Bank und der Startelf wechselt, was in Argentinien zu Spekulationen führte, dass River offen für einen Verkauf sein könnte, solange sein Wert hoch bleibt.
Er hat 22 Einsätze für den Klub in der ersten Mannschaft absolviert, dabei einmal getroffen und eine Vorlage gegeben, mit weitaus auffälligeren Zahlen auf Reserveniveau: 11 Tore und drei Vorlagen in 34 Spielen.
Freitas hat erst kürzlich seinen ersten Profivertrag bei River unterschrieben, ein Vertrag, der bis Dezember 2028 läuft und eine Ausstiegsklausel enthält, die auf rund 86 Millionen Euro geschätzt wird. Diese Zahl wird allgemein als Schutzmaßnahme und nicht als realistische Bewertung angesehen, wobei der Teenager näher bei 1 Million Euro bewertet wird.
Jede Chelsea-Transaktion würde voraussichtlich weit unter der Ausstiegsklausel liegen, wobei der relevantere Faktor Freitas' derzeitige fehlende garantierte Spielzeit und nicht Rivers Preisvorstellung ist.
Im Moment bleibt das Interesse von Chelsea auf einem frühen Stand und nicht auf einer aktiven Verfolgung, aber die Bereitschaft des Klubs, einen Weg nach Strasbourg zu skizzieren, bevor ein Deal nahe ist, deutet darauf hin, dass sie bereits ernsthaft darüber nachgedacht haben, wie sie Freitas entwickeln würden, falls die Gespräche mit River vorankommen.
Die Eigentümergruppe von Chelsea hat in den letzten Jahren stark auf dieses Dual-Club-Modell gesetzt und Strasbourg als Prüfstand für Talente genutzt, die aus Südamerika verpflichtet wurden, bevor entschieden wird, ob sie bereit sind, in der Premier League zu konkurrieren.
