BBC Sport berichtet, dass beide Transfers einem Muster entsprechen, das Chelseas Eigentümer Behdad Eghbali bereits im April angesprochen hat, als er einräumte, dass die Strategie des Vereins, fast ausschließlich junge Spieler zu verpflichten, eine "Anpassung" benötigte.
Diese Neubewertung nahm Fahrt auf, nachdem Xabi Alonsos Versuch, sich mit dem ehemaligen Kapitän von Bayer Leverkusen, Granit Xhaka, wieder zu vereinen, gescheitert war, da Sunderland sich weigerte, zu verkaufen. Henderson und Welbeck, mit 36 bzw. 35 Jahren, stellen den bislang klarsten Beweis für den Wandel dar und würden gut außerhalb des Altersprofils von Chelseas anderen jüngsten Verpflichtungen sitzen.
Welbecks Zahlen sprechen für ihn. Seine 13 Ligatore in der letzten Saison waren ein Karrierehoch in Englands oberster Liga und halfen, seine Gesamtzahl für Brighton auf 51 in 201 Einsätzen seit seiner Ankunft von Watford im Jahr 2020 zu steigern - eine Form, die gut genug war, um im März eine 12-monatige Verlängerung auszulösen, die ihn bis Ende 2026-27 an die Amex bindet.
Brighton hat sich geweigert, zu Chelseas Ansatz Stellung zu nehmen, aber mit den laufenden Gesprächen zwischen den Vereinen gibt es im Stamford Bridge echte Optimismus, dass ein Deal zustande kommt.
Hendersons Situation ist einfacher: Ein Jahr bleibt auf seinem Vertrag mit Brentford, doch die Bees sind bereit, einen kostenlosen Abgang zu genehmigen, anstatt ihm im Weg zu stehen. Er absolvierte in der letzten Saison 34 Einsätze in allen Wettbewerben für den westlondonischen Verein nach seiner Rückkehr von Ajax und wurde in Englands WM-Kader aufgenommen, obwohl ein gebrochener Arm - der sich beim Fallen über Werbebanden während des Feierns des Sieges im Achtelfinale gegen Mexiko zugezogen wurde - ihn auf einen einzigen Ersatzauftritt im Turnier beschränkte.
Keiner der beiden Deals ist abgeschlossen, und Chelseas Transferaktivitäten haben auch anderswo nicht nachgelassen: Der Verein bleibt im Rennen um den ablösefreien Innenverteidiger John Stones, auch wenn Inter Mailand in diesem Rennen offenbar die Vorteile hat.
Zusammen genommen deutet das Interesse an Henderson und Welbeck darauf hin, dass Alonso einen Kader aufbauen möchte, der mehr als nur Potenzial bietet, und dem bereits in diesem Sommer durch jüngere Neuzugänge wie Morgan Rogers und Maxence Lacroix umgestalteten Team zusätzliches Gewicht verleiht.
