Football Presse

Ausstiegsklausel rettet Chelsea vor Rekord-Abfindung für Rosenior

·Von Paul Lindisfarne
Share
Ausstiegsklausel rettet Chelsea vor Rekord-Abfindung für Rosenior

Chelsea/X.com

Chelsea wird eine Rekordabfindung an Liam Rosenior nach seiner Entlassung vermeiden, da eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag die finanzielle Belastung erheblich reduziert.

Erste Berichte nach der Ankündigung am Mittwoch deuteten darauf hin, dass der Verein mit einer Rechnung von bis zu 24 Millionen Pfund konfrontiert werden könnte -- was die 23 Millionen Pfund, die 2007 an José Mourinho und sein Team gezahlt wurden, übersteigen würde -- da Rosenior einen Vertrag bis 2032 unterzeichnet hatte, der etwa 4 Millionen Pfund pro Saison wert ist.

Allerdings, Sky Sports News und Fabrizio Romano haben beide bestätigt, dass Berichte über eine hohe Abfindung nicht zutreffend sind.

"Es gibt eine spezielle Klausel in dem Vertrag, den Rosenior im Januar mit Chelsea gemacht hat, die bedeutet, dass Chelsea nicht verrückt viel Geld an den Trainer zahlen muss," sagte Romano.

"Chelsea wird nicht das volle Gehalt für den langfristigen Vertrag zahlen. Es gibt eine Ausstiegsklausel im Vertrag. Finanziell wird es für Chelsea also nicht so schlimm sein, wie es ohne diese Klausel gewesen wäre."

Sky Sports News fügte hinzu: "Die Einigung wird fair für ihn und fair für den Verein sein."

Die Nachrichten bieten eine gewisse finanzielle Entlastung für einen Verein, der in der letzten Saison einen Rekordverlust von 262,4 Millionen Pfund in der Premier League bekannt gab. Das Verpassen der Champions League -- Chelsea liegt derzeit sieben Punkte hinter dem fünftplatzierten Liverpool mit fünf verbleibenden Spielen -- würde einen zusätzlichen Schlag für die Finanzen des Vereins darstellen.

Der sechste Platz könnte theoretisch immer noch ausreichend sein, wenn Aston Villa die Europa League gewinnt und den fünften Platz belegt.