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Bayern senkt Kim's Ablöseforderung auf 25 Millionen Euro, während der Wechsel zu Juventus an Fahrt gewinnt

·Von Paul Lindisfarne
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Bayern senkt Kim's Ablöseforderung auf 25 Millionen Euro, während der Wechsel zu Juventus an Fahrt gewinnt

Bayern Munich

Bayern München hat den geforderten Preis für den südkoreanischen Innenverteidiger Min-jae Kim erheblich gesenkt, berichtet Kicker. Der Bundesligist ist nun bereit, ihn für 20-25 Millionen Euro zu verkaufen - ein Rückgang von den 40 Millionen Euro, die sie noch vor einer Woche genannt hatten.

Kim, 29, hat bereits persönliche Bedingungen für einen Wechsel zu Juventus vereinbart, so mehrere italienische Quellen, und eine Tauschvereinbarung, bei der Gleison Bremer in die entgegengesetzte Richtung wechselt, wurde ebenfalls geprüft. Die Nähe der beiden Vereine bei einem möglichen reinen Bargeschäft hat sich nun erheblich verringert.

Kim wechselte im Sommer 2023 für 50 Millionen Euro von Napoli zu Bayern München und hatte Schwierigkeiten, die Art von Dominanz zu etablieren, die diese Ablösesumme rechtfertigte. Anhaltende Verletzungen -- ein Oberschenkelproblem im Januar, ein Knieproblem im Dezember -- beschränkten ihn in der Saison 2025-26 auf 20 Bundesliga-Einsätze.

In der deutschen Presse wurde er offen als "Herausforderer" und nicht als garantierter Stammspieler beschrieben, der hinter dem bevorzugten zentralen Abwehrpaar im System von Vincent Kompany agiert.

Transfermarkt schätzt Kim derzeit auf 20 Millionen Euro, ein Rückgang von den 32 Millionen Euro, die zu Beginn der Saison genannt wurden. Der Bericht des Kicker, dass Bayern nun bereit ist, 20-25 Millionen Euro zu akzeptieren, deutet darauf hin, dass der Verein akzeptiert hat, dass sie nicht annähernd ihre ursprüngliche Investition zurückgewinnen können.

Der ursprüngliche Ansatz von Juventus, als die italienische Presse einen Preis von 40 Millionen Euro nannte, war auf einen Zweijahresvertrag für den Koreaner ausgerichtet. Diese persönliche Vereinbarung bleibt laut Corriere dello Sport bestehen. Die Frage ist, ob die Vereine nun eine Gebühr vereinbaren können, die die reduzierten Erwartungen von Bayern und die Budgetbeschränkungen von Juventus nach einer Saison widerspiegelt, die ohne Champions-League-Qualifikation endete.

Kim ist derzeit im internationalen Einsatz mit Südkorea bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika, wo ein starkes Turnier breitere Interessen neu entfachen und den Zeitplan komplizieren -- oder beschleunigen könnte, wenn andere Vereine auf den Markt eintreten.

Für den Moment hat der Deal Gestalt angenommen. Die Lücke hat sich geschlossen. Der nächste Schritt liegt bei Juventus.