Jonas Urbig, der 23-Jährige, der als der designierte Nachfolger sowohl bei Bayern als auch möglicherweise für die Nationalmannschaft angesehen wird, ist der Mann, von dem allgemein erwartet wird, dass er ihn ersetzen wird, wann immer dieser Moment kommt.
Niemand im Verein hat Zweifel daran, dass Urbig letztendlich zum neuen Nummer eins von Bayern aufsteigen sollte. Was weniger klar ist, ist, wie der Rest der Torwartabteilung umgestaltet wird, da Neuers langjähriger Stellvertreter Sven Ulreich, 38, ebenfalls am Ende der Saison zurücktreten soll, wenn alles wie erwartet verläuft.
Laut Kicker könnten mindestens ein und möglicherweise zwei neue Torhüter nächsten Sommer zu Bayern stoßen.
Die Priorität liegt auf einem erfahrenen Nummer zwei, der hinter Urbig sitzt. Daniel Heuer Fernandes, 33, wurde früher im Jahr mit dieser Rolle in Verbindung gebracht, aber nachdem Neuer seinen eigenen Bayern-Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat, hat Heuer Fernandes stattdessen seinen eigenen Vertrag beim Hamburger SV bis 2028 verlängert. Oliver Baumann, 36, von TSG Hoffenheim, war ebenfalls zu diesem Zeitpunkt Gegenstand von Spekulationen.
Für einen potenziellen dritten Torwart könnte Sportdirektor Max Eberl und sein Team für die nächste Saison auf ein Akademieprodukt zurückgreifen. Der deutsche U-Nationalspieler Leonard Prescott wird als echtes Talent angesehen, obwohl er mit 16 Jahren für eine solche Rolle noch sehr jung ist.
Jannis Bärtl, 20, und Leon Klanac, 19, werden von Kicker als weniger aussichtsreich für einen Weg in die erste Mannschaft in naher Zukunft angesehen.
Welche Form die Abteilung letztendlich auch annehmen mag, die Führung von Bayern scheint entschlossen zu sein, sicherzustellen, dass Urbigs Übergang zur Nummer eins angemessen unterstützt wird, anstatt den 23-Jährigen ohne adäquate Absicherung hinter ihm in Neuers Fußstapfen treten zu lassen.
Urbig kam von 1. FC Köln zu Bayern München, wo er sich als einer der vielversprechendsten jungen Torhüter im deutschen Fußball etabliert hatte, und hat sich seit seinem Wechsel nach München stetig hinter Neuer weiterentwickelt. Er hat bereits Anerkennung als zukünftige Option für die Nationalmannschaft erhalten, nachdem er früher in diesem Jahr seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft Deutschlands erhalten hatte, bevor ihn eine Verletzung außer Gefecht setzte.
Neuer, jetzt 40, bleibt die unbestrittene erste Wahl von Bayern, solange er weiterhin spielt, aber die Nachfolgeplanung, die sich hinter ihm entwickelt, spiegelt das Ausmaß der Herausforderung wider, die auf denjenigen zukommt, der schließlich dauerhaft in seine Handschuhe schlüpfen wird.
