"Wir haben Noel Aseko verkauft, was einen Platz im Kader freigemacht hat, den Bara bekommen sollte. Diese Vereinbarung mit Gambinos Stars ist nicht ganz unkompliziert. Aber er ist hier und hat die Erlaubnis, an der Asientour teilzunehmen. Es muss nur zuerst rechtlich abgesichert werden. Sobald das erledigt ist, können wir es offiziell machen," sagte Eberl gegenüber Reportern, laut Sky Deutschland.
Bayern wird bequem unter 5 Millionen Euro an Gambinos Stars Africa zahlen, die gambische Akademie, die seit 2023 mit Bayerns Red&Gold Football Joint Venture zusammenarbeitet, das auch die MLS-Seite Los Angeles FC umfasst, wobei der Vertrag bis 2031 laufen soll.
Ndiaye, 18, kam im Januar erstmals auf Leihbasis nach München und absolvierte in der zweiten Hälfte der letzten Saison vier Bundesliga-Einsätze, wobei er zweimal unter Cheftrainer Vincent Kompany startete, der eine treibende Kraft hinter dem dauerhaften Wechsel war. Sein Debüt gab er als Einwechselspieler in einem 5:0-Sieg über St. Pauli, wobei er das Trikot mit der Nummer 39 trug. Er spielte auch für Senegal bei der diesjährigen Weltmeisterschaft und war im Gruppensieg über die Vereinigten Staaten sowie in der Niederlage im Achtelfinale gegen Belgien im Einsatz.
Eberl beschrieb den Wechsel als Bestätigung des Gambinos Stars-Weges, wobei Ndiaye der erste Spieler sein wird, der sich durch die Partnerschaft auf höchstem Niveau bei Bayern München etabliert. Er wird voraussichtlich als zentraler Mittelfeldspieler agieren und könnte um Spielzeit kämpfen, nachdem Leon Goretzka seinen Vertrag in diesem Sommer beendet hat.
Ndiayes Weg nach München begann mit einem zweiwöchigen Trainingslager auf dem Campus von Bayern im Oktober 2024, während dessen seine Gambinos Stars-Mannschaft Bayerns eigene U19-Mannschaft in einem Freundschaftsspiel besiegte, bevor er im Januar offiziell an den Verein ausgeliehen wurde.
Er beeindruckte während dieser Zeit so sehr, dass die Bayern-Hierarchie sich entschloss, seine langfristige Zukunft lange bevor die Leihzeit überhaupt beendet war, zu sichern, wobei Berichte über eine grundsätzliche Einigung seit mehreren Wochen vor Eberls Bestätigung kursierten.
Sobald der Deal finalisiert ist, wird es Bayerns neueste Investition in junge Talente aus außerhalb der traditionellen Rekrutierungskanäle Europas sein, nachdem der Verein breiter darauf abzielt, Talente über Partnerakademien zu identifizieren, anstatt sich ausschließlich auf etablierte Märkte zu verlassen.
