Kicker berichtet, dass Leverkusen optimistisch hinsichtlich ihrer Chancen ist, den Teenager zu verpflichten, und entscheidend ist, dass sie ihn zu ihren eigenen Bedingungen sichern wollen, anstatt als Teil einer von City getriebenen Leihvereinbarung.
Die Komplikation ist ein Kooperationsvertrag zwischen Leverkusen und Manchester City, der zuvor den Spielerwechsel zwischen den Clubs erleichtert hat. Citys erklärte Absicht, berichtet von Sky Deutschland Journalist Florian Plettenberg, ist es, Eichhorns Ausstiegsklausel auszulösen -- die sich voraussichtlich im Bereich von 10 bis 12 Millionen Euro bewegt -- und ihn sofort an Leverkusen zu verleihen, da FIFA-Vorschriften verhindern, dass Spieler unter 18 Jahren in der Premier League spielen. Manager Pep Guardiola soll persönlich in Citys Verfolgung involviert sein.
Bayer Leverkusens Präferenz ist eindeutig ein sauberer Erwerb. Eine frühere Leihvereinbarung unter derselben Kooperationsstruktur für Manchester Citys argentinischen Stürmer Claudio Echeverri endete schlecht. Echeverri kam in dieser Saison nur auf 11 Einsätze in der BayArena, bevor die Leihe Anfang Januar vorzeitig beendet wurde, wobei der Spieler anschließend zu Girona wechselte.
Eichhorn wird Ende Juli 17 und hat bereits den Sprung in den Profifußball bei Hertha Berlin geschafft, wo er in dieser Saison 18 Einsätze in allen Wettbewerben hatte und zwei Tore sowie zwei Vorlagen in Deutschlands zweiter Liga beisteuerte.
Der Wettbewerb um seine Unterschrift ist beträchtlich. Bayern München sieht Eichhorn als ihr primäres Mittelfeldziel, während Borussia Dortmund, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und Real Madrid ebenfalls Interesse bekundet haben. Treffen zwischen dem Lager des Spielers und mehreren Clubs haben stattgefunden, ohne dass bisher eine Entscheidung getroffen wurde.
Eichhorn wird erwartet, Berlin diesen Sommer zu verlassen, unabhängig davon, wo er letztendlich landet.