Die Bundesliga-Seite prüft, ob ein Deal für den 27-Jährigen finanziell machbar ist, während sie nach defensiven Verstärkungen sucht, wobei Medina als potenzieller Ersatz für Alejandro Grimaldo nach dem Wechsel des Linksverteidigers zu Atlético Madrid angesehen wird.
Marseille, die offen für einen Verkauf sind, wollen fast die 22 Millionen Euro zurückgewinnen, die sie insgesamt in Medina investiert haben: eine anfängliche Leihgebühr von 2 Millionen Euro, die letzte Saison an Lens gezahlt wurde, gefolgt von einer obligatorischen Kaufverpflichtung von 20 Millionen Euro, die am 1. Juli ausgelöst wurde. Es wurde noch keine Einigung über eine Gebühr erzielt, und Leverkusen soll abwägen, ob der Transfer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt, bevor entschieden wird, ob man weiter darauf hinarbeitet.
Medina, der sowohl als Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger spielen kann, absolvierte letzte Saison 26 Einsätze für Marseille nach seinem Wechsel vom Ligue 1-Klub Lens, wobei er einen einzigen Assist beisteuerte und in seiner Karriere auch 164 Mal in der Ligue 1 sowie 10 Mal in der Champions League spielte.
Er wurde während der diesjährigen Weltmeisterschaft zum 14. Mal von Argentinien eingesetzt, begann drei Spiele und kam im Finale von der Bank, als Lionel Scalonis Mannschaft nach Verlängerung gegen Spanien verlor, nachdem er hauptsächlich als Linksverteidiger für die Nationalmannschaft eingesetzt wurde, obwohl er für seine Vereine meist im Zentrum spielte.
Das Interesse von Bayer Leverkusen an dem in Villa Fiorito geborenen Verteidiger ist nicht neu, da der deutsche Klub ihn bereits während seiner Zeit bei Lens beobachtet hat. Medina wird als eine von mehreren Optionen angesehen, die in Betracht gezogen werden, während Leverkusen versucht, sich in der Defensive zu verstärken, neben Genks Zakaria El Ouahdi, der ebenfalls als Kandidat für die Rechtsverteidigerposition in Betracht gezogen wird.
Der argentinische Teamkollege Exequiel Palacios bleibt Teil des Leverkusen-Kaders, obwohl er in den letzten Tagen selbst mit einem Wechsel zu RB Leipzig in Verbindung gebracht wurde. Sowohl Marseille als auch Leverkusen verpassten in der letzten Saison die Qualifikation für die Champions League, was eine zusätzliche finanzielle Überlegung für jeden Deal zwischen den beiden Klubs vor dem Schließen des Fensters hinzufügt.
