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Barcola einigt sich mit Liverpool trotz PSG-Konflikt

·Von Paul Lindisfarne
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Barcola einigt sich mit Liverpool trotz PSG-Konflikt

PSG/X.com

Bradley Barcola hat nach Gesprächen mit Trainer Andoni Iraola prinzipiell seine Zustimmung gegeben, zu Liverpool zu wechseln, obwohl es laut L'Équipe noch keine vertragliche Einigung zwischen den Clubs gibt.

Der Flügelspieler von Paris Saint-Germain, 23, informierte die französischen Meister am Sonntag, dass er nicht beabsichtigt, seinen Vertrag, der bis Juni 2028 läuft, zu verlängern, was die Tür für einen möglichen Abgang in diesem Sommer öffnet.

Barcola hat seitdem Gespräche mit mehreren Liverpool-Managern sowie persönlich mit Iraola geführt und soll bestrebt sein, dass die beiden Vereine eine Einigung erzielen, die es ihm ermöglicht, sich in der Premier League zu beweisen. Liverpool hat Gespräche mit ihren Pariser Kollegen begonnen, aber die beiden Seiten liegen weiterhin weit auseinander, wobei PSG Berichten zufolge auf einer Ablösesumme von über 140 Millionen Pfund besteht, eine Summe, die Barcola zum teuersten Neuzugang in der Geschichte der Premier League machen würde, während sie trotz der grundsätzlichen Offenheit für einen Verkauf an ihren finanziellen Forderungen festhalten.

Der Wert von PSG wird verstanden, um Barcolas Bedeutung für den Verein in den letzten drei Saisons widerzuspiegeln, in denen er zwei Champions-League-Titel in Folge gewann, sowie das Ausmaß anderer in diesem Sommer abgeschlossener Geschäfte, einschließlich Chelseas Verpflichtung von Morgan Rogers für 117 Millionen Pfund und Manchester Citys Verpflichtung von Elliot Anderson für 116 Millionen Pfund.

Liverpool erkundet Berichten zufolge Möglichkeiten, einen Transfer zu finanzieren, einschließlich des möglichen Verkaufs von Cody Gakpo, der auch von anderen Vereinen in der Premier League Interesse geweckt hat, während sie nach weiteren offensiven Verstärkungen suchen, nachdem Iraola eingestellt wurde.

Barcolas Bereitschaft, sich persönlich zu dem Wechsel zu verpflichten, könnte sich als bedeutend erweisen, um einen Deal zu beschleunigen, der, wie die Dinge stehen, immer noch eine beträchtliche Lücke zwischen den Positionen der beiden Vereine schließen muss. Seine Präferenz für Anfield gegenüber anderen Interessenten verschafft Liverpool einen klaren Vorteil in jeder Verhandlung, auch wenn PSGs geforderter Preis bedeutet, dass der Transfer noch lange nicht abgeschlossen ist.

Das Timing hat die Angelegenheit ebenfalls kompliziert, da Barcolas verlängerte Teilnahme an der Weltmeisterschaft in diesem Sommer ernsthafte Gespräche zwischen den Vereinen bis in die letzten Wochen verzögert hat, und PSG-Cheftrainer Luis Enrique gesagt haben soll, dass er nur vollständig engagierte Spieler in seinem Kader haben möchte, unabhängig davon, wie die Saga gelöst wird.