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Barcelona kassiert, da Ansu Fati zu Monaco wechselt

·Von Junior Yekini
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Barcelona kassiert, da Ansu Fati zu Monaco wechselt

Monaco/X.com

Ansu Fati hat endlich seine Verbindungen zu Barcelona endgültig gekappt. Monaco hat seinen Leihwechsel dauerhaft gemacht, indem sie die Kaufoption im letzten Sommer vereinbart haben und damit das Kapitel eines der großen Was-wäre-wenn von La Masia schließen.

Barcelona pocketiert 11 Millionen Euro für den 23-Jährigen und hat einen Anteil an einem zukünftigen Verkauf behalten, eine Gebühr, die nach den Maßstäben des Camp Nou bescheiden erscheinen mag, aber genau zur richtigen Zeit kommt. Das Geld und die eingesparten Gehälter geben Barcelona einen ernsthaften Schub in Richtung der 1:1-Ausgabenregel von LaLiga, wodurch sie in der Lage sind, sich auf dem Markt richtig zu bewegen.

Der Deal war wochenlang ein offenes Geheimnis, bevor Barcelona ihn am Dienstag offiziell machte. Und warum sollte Fati bleiben? Er hat sich im Fürstentum wiedergefunden, spielte in dieser Saison 30 Mal in der Ligue 1 und der Champions League und erzielte 12 Tore, sein bestes Ergebnis seit er Profi wurde.

Eine dauerhafte Trennung von Barcelona fühlte sich immer wie eine Frage der Zeit an. Eine miserable Leihzeit bei Brighton in der Saison 2023-24 brachte seiner Karriere nichts, und der Wechsel zu Monaco im letzten Sommer wurde rein organisiert, um ihm wieder regelmäßigen Fußball zu ermöglichen. Mission erfüllt.

Er wird es nicht in Katalonien tun, der Stadt, in die er 2012 als 12-Jähriger von Sevilla in Barcelonas Alevin A-Jugend kam. Fati stellte auf seinem Weg Rekorde auf: der zweitjüngste Spieler in der Vereinsgeschichte, der mit 16 Jahren und 298 Tagen in LaLiga debütierte, der jüngste Torschütze des Vereins, der jüngste Starter im Camp Nou und der jüngste Spieler in der Champions League.

Lamine Yamal hat inzwischen die meisten dieser Rekorde übertroffen, aber Fatis Name steht immer noch in den Geschichtsbüchern aus den Tagen, als er als Lionel Messis Erbe gehandelt wurde.

Insgesamt absolvierte Fati 123 Einsätze für die erste Mannschaft von Barcelona, erzielte 29 Tore und bereitete 10 weitere seit seinem Debüt in der Saison 2019-20, bevor eine schreckliche Knieverletzung und eine Reihe von Fitnessrückschlägen das, was hätte sein können, aus der Bahn warfen.

Für Barcelona geht es bei dem Transfer um mehr als nur Sentimentalität. Die 11 Millionen Euro, die in den Leihvertrag des letzten Sommers eingebaut sind, sind zentral für die Finanzen des Vereins, geben einen erheblichen Schub in Richtung der 1:1-Regel und ebnen den Weg zur Registrierung neuer Verpflichtungen in diesem Sommer. Barcelona wartet nun einfach auf die Unterlagen von LaLiga, um ihre neue finanzielle Realität zu bestätigen.