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Atubolus Berater reisen nach Italien für Gespräche mit Napoli und Juve

·Von Junior Yekini
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Atubolus Berater reisen nach Italien für Gespräche mit Napoli und Juve

Freiburg/X.com

Die Vertreter von Noah Atubolu reisen nach Italien, um direkte Gespräche mit Napoli und Juventus zu führen, berichtet die Gazzetta dello Sport, da das konkrete Interesse wächst.

Zahlreiche Vereine wurden in den letzten Wochen mit dem 24-Jährigen in Verbindung gebracht, doch bis jetzt war kein festes Angebot für den SC Freiburg-Torhüter eingegangen, wobei Napoli angeblich besonders starkes Interesse hat, ihn in die Serie A zu holen.

Freiburg hat bereits mitgeteilt, dass Atubolu, der in der Stadt geboren wurde und ein Produkt der eigenen Akademie des Vereins ist, für eine Ablösesumme von etwa 15 Millionen Euro zur Verfügung steht, eine Summe, die sowohl für Napoli als auch für Juventus gut erreichbar ist, und der Torhüter selbst soll sich nun mit der Idee eines zukünftigen Lebens im italienischen Fußball anfreunden.

Die Premier League war lange Atubolus erklärte Priorität, aber da das Interesse aus England bisher auf die neu aufgestiegenen Vereine Hull City und Coventry City beschränkt war, die er beide abgelehnt hat, scheint sich sein Ansatz geändert zu haben.

Olympique Marseille bleibt ebenfalls im Rennen und bietet dem deutschen Nationalspieler drei konkrete europäische Interessenten, während sein Vertrag bei Freiburg, der bis zum nächsten Sommer läuft, abläuft. Freiburg hat bereits Maßnahmen ergriffen, um seinen langfristigen Nachfolger zu sichern, nachdem Mio Backhaus von Werder Bremen verpflichtet wurde, in der Annahme, dass Atubolus Abgang jetzt nur noch eine Frage des Wann und nicht des Ob ist.

Das Interesse von Juventus ist besonders bemerkenswert, da der Verein weiterhin auf der Suche nach einem neuen Nummer eins ist, eine Position, die sich in diesem Sommer als überraschend schwierig herausgestellt hat, nachdem ein Wechsel zu Emiliano Martinez aufgrund der Bewertung von Aston Villa gescheitert ist.

Atubolus Preisschild würde eine deutlich bescheidenere Ausgabe darstellen als einige der anderen Namen, die Juventus in Betracht gezogen hat, und sein Alter sowie sein Bundesliga-Hintergrund machen ihn zu einer attraktiven Option, unabhängig davon, ob sie letztendlich Guglielmo Vicario oder Zion Suzuki, falls überhaupt, nicht verpflichten können.

Napolis Motivation ist weniger sofort offensichtlich, angesichts ihrer eigenen Torwartoptionen, aber die Serie A-Vizemeister verstehen ihn als langfristiges Nachfolgeprojekt und nicht als sofortige erste Wahl, eine Dynamik, die Freiburg zugutekommen könnte, wenn sich eine Bietersituation zwischen den beiden italienischen Clubs entwickelt.