Mehrere führende Clubs haben Interesse an dem französischen Mittelfeldspieler bekundet, darunter Inter Mailand, die angeblich in früheren Transferfenstern Anfragen gestellt haben.
Paris Saint-Germain und Atletico Madrid wurden ebenfalls mit dem 25-Jährigen in Verbindung gebracht, aber Arsenal hat sich nun als der konkreteste Interessent herauskristallisiert.
Letzte Woche, Corriere della Sera berichtete, dass Arsenal in das Rennen um Kone eingestiegen ist, wobei AS Roma den Mittelfeldspieler auf etwa 50 Millionen Euro schätzt.
Neue Berichte aus demselben italienischen Medium deuten nun darauf hin, dass Arsenal eine Möglichkeit im Wettlauf um den Spieler gefunden hat.
Den Berichten zufolge lehnte Kone einen Wechsel zu Atletico Madrid ab, während Paris Saint-Germain bisher nicht in der Lage war, ihr Interesse konkret zu machen.
Arsenal soll Gespräche mit den Vertretern des Spielers aufgenommen haben und es wird berichtet, dass bereits persönliche Bedingungen vereinbart wurden.
Roma steht in dieser Situation unter eigenem Druck, da der Serie-A-Club seine Bücher bis Ende Juni ausgleichen muss, um den finanziellen Vorschriften der UEFA zu entsprechen.
Diese Frist soll die Position von Arsenal stärken, während sie versuchen, die Struktur eines formellen Angebots für den Mittelfeldspieler abzuschließen.
Kone hat sich während seiner Zeit in Rom zu einem der vollständigsten Mittelfeldspieler der Serie A entwickelt und kombiniert physische Präsenz, Ballführungsfähigkeit und defensive Disziplin.
Arsenal-Trainer Mikel Arteta soll den Franzosen als ideale Option ansehen, um die defensive Mittelfeldlast zu teilen, die derzeit größtenteils von Declan Rice getragen wird, dessen Verantwortungen sowohl im Ballbesitz als auch ohne ihn in den letzten Saisons erheblich gewachsen sind.
Diese defensive Last hat Arsenal gelegentlich an Vielfalt fehlen lassen, wenn es darum geht, den Ball schnell durch zentrale Bereiche zu bewegen, ein Problem, von dem Arteta versteht, dass Kones Profil helfen könnte, es zu lösen.
Kone ist derzeit mit Frankreich bei der Weltmeisterschaft, wo der Wettbewerb um Plätze im Mittelfeld nach den Eröffnungsrunden des Turniers intensiv war.
Romas Situation fügt der Verfolgung weiteren Kontext hinzu, da der Serie-A-Club in diesem Sommer einen erheblichen Gewinn aus Spielerverkäufen erzielen muss, um die Anforderungen des Financial Fair Play zu erfüllen, die von der europäischen Fußballaufsicht festgelegt wurden.
Der Wert von Kone in Romas Büchern soll erheblich niedriger sein als seine Marktbewertung, was bedeutet, dass jeder Verkauf zu den diskutierten Zahlen einen erheblichen finanziellen Aufschwung für den italienischen Club darstellen würde.
Der nächste Schritt in einem Deal wird darin bestehen, die persönliche Vereinbarung in ein formelles Angebot umzuwandeln, das Romas Bewertung und ihren finanziellen Zeitplan vor Ende des Monats erfüllt.
