Der 29-Jährige, der sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Spieler von Mainz entwickelt hat, hatte Berichten zufolge eine Grundsatzvereinbarung mit RB Leipzig über einen Wechsel erzielt, bevor er sich dagegen entschied.
"In den letzten Tagen wurde viel über mich geschrieben. Es gab viele Gerüchte, und ich habe auch viele Angebote erhalten," sagte Amiri, laut Sky Sports.
"Aber heute haben meine Familie und ich entschieden, dass ich definitiv hier bleiben werde."
Mainzer Sportdirektor Christian Heidel begrüßte die Entscheidung.
"Ich freue mich wirklich für uns. Nadiem ist ein großartiger Typ, und das ist einfach die richtige Verbindung," sagte Heidel. "Um ehrlich zu sein, habe ich jedoch nichts anderes erwartet, als dass er bleibt."
Heidel hatte in den letzten Wochen bereits deutlich gemacht, dass Mainz in diesem Sommer keinen Druck verspürte, Schlüsselspieler zu verkaufen, und nannte auch Kaishu Sano und Paul Nebel unter den Spielern, die der Verein nicht ohne signifikante Gegenleistung gehen lassen wollte.
Amiri kam 2024 von Bayer Leverkusen nach Mainz und hat 82 Einsätze für den Verein absolviert, dabei 26 Tore erzielt und 13 Vorlagen gegeben. Als deutscher Nationalspieler mit zwei Einsätzen bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer hat er einen Vertrag bei Mainz bis zum Sommer 2028. Das Interesse von Leipzig war seit März 2025 gewachsen, wobei Berichte darauf hindeuteten, dass eine Ablösesumme im Bereich von 15-20 Millionen Euro diskutiert wurde, bevor Amiris Entscheidung die Spekulationen beendete.
Amiri, der als einer der erfolgreichsten Fußballer afghanischer Herkunft gilt, angesichts seines Ansehens im deutschen Fußball, gab seine Ankündigung bei einem traditionellen Fanabend während des Trainingslagers von Mainz bekannt, wobei die Anhänger des Vereins die Nachricht mit lautem Jubel begrüßten.
Es ist nicht das erste Mal, dass er die Gelegenheit nutzt, um Transfergespräche zu klären: Im letzten Jahr wurde eine ähnliche Spekulation über einen Wechsel zu Leipzig ebenfalls zugunsten von Mainz bei demselben Ereignis gelöst, was das Gefühl verstärkte, dass Amiris langfristige Zukunft vorerst bei den Rheinhessen liegt.
